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Heimwerkertipp
Die Pinsel-Alternative: Wagner W 550
Die Pinsel-Alternative: Wagner W 550
Mit dieser handlichen Sprühpistole strahlen Türen, Zäune, Möbel und Heizkörper wie neu – Mit der W 550 hat der Sprühpistolen-Hersteller Wagner ein Modell in Profi-Qualität für den Heimwerker auf den Markt gebracht. Das Besondere daran: Bei niedrigem Gewicht und hoher Handlichkeit hat die W550 das Gebläse zum Aufsprühen der Farbe in das Gerät integriert. Es muss also kein Luftdruckschlauch angeschlossen werden, zudem wird nicht so viel Energie wie bei externen Kompressoren verbraucht
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URL: http://www.baumagazin.de/bauideen/bauen-und-umwelt/3551/pcb-belastete-raeume-sanieren.html

Vorbeugender Gesundheitsschutz bei der Gebäudesanierung mit Farbe:

PCB-belastete Räume sanieren

Latexfarben sind in der Lage, PCB-Belastungen deutlich zu senken. Diese Lösung ist insbesondere dort sinnvoll, wo die Kontamination auch durch Sekundärquellen besteht.

PCB ist aufgrund seines toxischen Wirkung seit den 80er Jah­ren verboten. Zuvor aber wurden die "polychlorierten Biphenyle" massiv verbaut - vor allem in Farben und Dichtungsmassen. Immer noch gibt es in vielen Gebäuden der 60er und 70er Jahre PCB-Quellen, denn der chemische Stoff ist sehr stabil, wasserunlöslich und biologisch nahezu nicht abbaubar. Diese Räume müssen fachgerecht saniert werden.

Wie PCB-Altlasten saniert werden 
  • Schritt 1: Analyse des Belastungswertes: Der Vorsorgewert liegt bei 300 ng/m², der Grenzwert bei 3.000 ngm².
  • Schritt 2: Wahl der Sanierungsstrategie: Liegt die PCB-Kon­zentration unter dem Vorsorgewert, sind keine Maßnahmen erforderlich. [Ob diese Wert tatsächlich ungefährlich ist, ist aller­dings umstritten]. Bei einem Wert zwischen 300 und 3.000 ng/m² sollte die PCB-Quelle zu vernichten und durch intensives Lüften und feuchtes Wischen für eine geringe Konzentration gesorgt werden. Übersteigt die PCB-Konzentration den Grenz­wert, ist sofort zu sanieren: Ein Spezialbetrieb entfernt die Pri­märquelle - bspw. Fugenmassen, Brandschutzbeschichtungen. Ein Gutachter prüft das Sanierungskonzept und dessen Ergebnis.
  • Schritt 3: Behandlung der Sekundärquelle Häufig sind die PCB im Laufe der Zeit in angrenzende Bauteile migriert. Daher kommt es regelmäßig vor, dass die PCB-Kon­zentration auch nach dem Entfernen der primären Quelle noch über dem Vorsorgewert liegt. Hier hat sich gezeigt, dass La­texfarben auf Wänden und Decken die gefährliche Chemikalie langfristig zurück halten.  

Beispiel:
Mit der hoch abgebundenen Farbe StoColor Latex 5000 liegen Untersuchungsergebnisse aus der Prüfkammer und von vielen Objekten vor - darunter ein Langzeitobjekt. Nach der Sanierung vor mehr als vier Jahren prüfte ein Gutachter die PCB-Konzent­ration zweimal jährlich, immer lag der Wert unter der Grenze von 300 ng/m². Andere Belastungen für die Raumluft ergeben sich durch die Latexfarbe übrigens nicht: Sie ist lösemittel- und weichmacherfrei.

Sto AG
01. November 2007


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