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Kaindl weiterhin führend bei Umweltmaßnahmen

Die M. Kaindl Holzindustrie (Salzburg) setzt auch im Umweltschutzbereich auf Innovation. So stellt das Unternehmen in Kürze als erstes Industrieunternehmen Salzburgs die industrielle Wärme, die im Werk durch Produktionsabluft ensteht, privaten Haushalten sowie Gewerbebe-trieben in großem Umfang zur Verfügung.Kaindl Holzindustrie versorgt Privathaushalte mit Fernwärme

Die M. Kaindl Holzindustrie (Salzburg) setzt auch im Umweltschutzbereich auf Innovation. So stellt das Unternehmen in Kürze als erstes Industrieunternehmen Salzburgs die industrielle Wärme, die im Werk durch Produktionsabluft ensteht, privaten Haushalten sowie Gewerbebe-trieben in großem Umfang zur Verfügung. Damit können erhebliche Mengen an fossilen Brennstoffen für Heizung oder Warmwasseraufbereitung eingespart werden. Bereits im Erstausbaustadium werden mit der bei Kaindl anfallenden Abluft und der daraus umgewandelten Fernwärme 1.300 Haushalte im städtischen Ballungsgebiet versorgt. Im Endausbau sollen bis zu 3.000 Haushalte mit umweltfreundlicher Kaindl-Abwärme beliefert werden.

Der Plattenhersteller ist einer der wenigen Salzburger Betriebe, die über große Mengen an Abwärme verfügen und gleichzeitig in der Nähe von Wohngebieten angesiedelt sind. Die Nähe zum Siedlungsraum erweist sich in diesem Fall als Vorteil. Denn zu lange Leitungen auf dem Weg zu den Abnehmern würden die Kosten für solche Projekte wesentlich erhöhen.

[IMG]kaindl_weiterhin1[1].jpg[/IMG]Das Abwärmeprojekt wurde von Kaindl in Kooperation mit der Fernwärme GmbH (FWG) geplant und ausgearbeitet. Im Kaindl-Werk wird die Produktionsabluft thermisch nachverbrannt. Ein Teil dieser Abluft wird zurückgeführt und über die auf dem Kaindl-Betriebsgelände von der FWG neu errichtete Anlage für externe Zwecke nutzbar gemacht. Dabei wird die Abluft über Wärmetauscher geführt und kondensiert. Die so entstehende Fernwärme geht direkt zu den Abnehmern. Damit gelingt es dem Industrieunternehmen, zur Umweltentlastung in der Betriebsnachbarschaft aktiv beizutragen, da der sogenannte Hausbrand erheblich reduziert werden kann. "Innovation wird bei uns nicht nur bei den Produkten und in der Produktion großgeschrieben, sondern vor allem auch im Umweltbereich", zeigt sich die Kaindl-Geschäftsführung vom Erfolg des Abwärme-Systems überzeugt.

- http://www.baumagazin.de/191