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Heimwerkertipp
Die Pinsel-Alternative: Wagner W 550
Die Pinsel-Alternative: Wagner W 550
Mit dieser handlichen Sprühpistole strahlen Türen, Zäune, Möbel und Heizkörper wie neu – Mit der W 550 hat der Sprühpistolen-Hersteller Wagner ein Modell in Profi-Qualität für den Heimwerker auf den Markt gebracht. Das Besondere daran: Bei niedrigem Gewicht und hoher Handlichkeit hat die W550 das Gebläse zum Aufsprühen der Farbe in das Gerät integriert. Es muss also kein Luftdruckschlauch angeschlossen werden, zudem wird nicht so viel Energie wie bei externen Kompressoren verbraucht
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URL: http://www.baumagazin.de/baumarkt/energie/3600/null-emissions-haus-in-oesterreich-pr-nord-corporate-communications.html

Null-Emissions-Haus in Österreich

Die Natur im Blick

Mit Sonne und Erdwärme heizt Familie Retter in Pöllau (Steiermark) ihr neues Eigenheim, ein Passivhaus, das keine Schadstoffe an die Umwelt abgibt


Das umweltfreundliche Konzept passt zum Standort, dem Naturschutzgebiet „Pöllauer Tal“. Damit der Einsatz der Natur-Energie ausreicht, bekam das Gebäude eine effiziente Dämmung (StoTherm Wood) auf der Basis von Weichholzfasern. Das Ergebnis: Das Haus verbraucht nur noch 14 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr!

Ein modernes Eigenheim ohne konventionelles Heizsystem im Naturschutzgebiet Pöllauer Tal – das wünschte sich die vierköpfige Familie Retter. Genaue Planung und gute Bauausführung setzten diesen Traum jetzt in Realität um. Ursprünglich plante Architekt Reinhard Hausbauer ein Niedrigenergiehaus. Entstanden ist ein Passivhaus mit einem Heizwärmebedarf von 14 Kilowattstunden pro Quadratmeter im Jahr.

 

Die Kraft der Sonne und der Erde

 

Das Haus ist konsequent nach Süden ausgerichtet und nutzt mit seinen großen Panoramafenstern optimal die Sonnenwärme. So tragen die Fenster zur umweltfreundlichen Erwärmung bei und geben zugleich den herrlichen Blick frei über die Natur des steirischen Hügellands. Reicht die Kraft der Sonne nicht mehr, sorgt eine Erdwärmeheizung für die Restwärme. Im Sommer verhindert ein außen liegender Sonnenschutz die Überhitzung der Räume. An den anderen Seiten des Wohnhauses wurden die Fenster auf schmale, vertikale bzw. horizontale „Schlitze“ reduziert, denn an diesen Fronten sind die solaren Wärmegewinne gering.

Auffälliger Kontrast: Das Erdgeschoss leuchtet weiß das Obergeschoss ist mit dunklem Holz verkleidet.
Auffälliger Kontrast: Das Erdgeschoss leuchtet weiß, das Obergeschoss ist mit dunklem Holz verkleidet.
© Sto AG


Der Bau setzt sich aus drei Segmenten zusammen: Wohntrakt, Büro und Garage, fächerartig zueinander gestellt. Die zweigeschossige Wohnung liegt im Süden, daran schließt sich das eingeschossige Büro an. Ein gläserner Gang führt zur Garage – ein Blickfang in der Hügellandschaft. Auch der Eingang ist als gläserner Vorbau angelegt. Nahezu vollständig umgibt eine Holzdielen-Terrasse das Haus. Um die unteren Wohnräume konstruktiv zu beschatten, ragt das Obergeschoss nach Süden über das Erdgeschoss hinaus. Es schützt im Sommer bei hohem Sonnenstand vor starker Aufwärmung. Steht die Sonne dagegen tief, gelangen ihre Strahlen in den Raum.

 

Weißer Putz trifft dunkles Holz

 

Bei der Farbgebung achtete Reinhard Hausbauer darauf, ein harmonisch-anspruchsvolles Bild zu schaffen. Der grob strukturierte, weiße Putz steht im stilvollen Kontrast zum Obergeschoss, das mit dunklem Holz verkleidet ist. Die  Fassade des Erdgeschosses wurde mit der Fassadenfarbe StoColor Lotusan weiß gestrichen. Aufgrund ihres Selbstreinigungseffektes bleibt die Fassade länger sauber. Umweltfreundliche Baumaterialien wie Holz, Zellulosedämmung, Glas und Naturstein runden das ökologische Konzept ab. Das massiv wirkende Erdgeschoss besteht wie das Obergeschoss aus Holz. Vor die Pfosten-Riegel-Konstruktion kam das mit dem Öko-Qualitätssiegel „natureplus“ ausgezeichnete Wärmedämm-Verbundsystem StoTherm Wood. Mit Fasern aus heimischen Weichhölzern als Dämmstoff spart es nicht nur Heizenergie, sondern schont auch wertvolle nicht-nachwachsende Rohstoffe.

 
Das Erdgeschoss wurde als offenes Raumgefüge konzipiert. Glaswände und Türen trennen den Wohnbereich vom Flur.
Das Erdgeschoss wurde als offenes Raumgefüge konzipiert. Glaswände und Türen trennen den Wohnbereich vom Flur.
© Sto AG


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Bautafel

 

Objekt                                Wohnhaus in Pöllau, A

Architekten                         Reinhard Hausbauer, Ratten, A

Fassadendämmsystem      StoTherm Wood

Fassadenputz                    Stolit K6

Fassadenfarbe                   StoColor Lotusan



pr nord corporate communications
28. November 2007


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