Vollwertige Wärmedämmung im Stahlbau

Um Wärmebrücken im Stahlbau zu vermeiden, gab es bislang nur wenig Lösungen. Möglichkeiten wie Neoprentrennlagen im Gewerbebau oder gelochte oder perforierte Träger konnten das Problem nur unzureichend lösen. Im Bereich der Wohnungs- und Hausbauten finden diese nur selten ihren EinsatzUm Wärmebrücken im Stahlbau zu vermeiden, gab es bislang nur wenig Lösungen. Möglichkeiten wie Neoprentrennlagen im Gewerbebau oder gelochte oder perforierte Träger konnten das Problem nur unzureichend lösen. Im Bereich der Wohnungs- und Hausbauten finden diese nur selten ihren Einsatz. Meistens wird hier vor Ort geschweißt oder verschraubt. So erfolgte die Befestigung von Balkonen, Vordächern und Fahrzeugüberdachungen bisher direkt mit dem Baukörper – ohne thermische Entkopplung.

Um eine vollwertige Wärmedämmung auch im Stahlbau zu sichern, hat Schöck den Isokorb KST entwickelt. Vom Grundkonzept her entspricht er schon bekannten Isokörben – die Bauteile sind thermisch voneinander getrennt, das Element übernimmt die statischen Kräfte zuverlässig. Im Stahlbau werden nun die sonst durchgehenden Träger unterbrochen und das Element dazwischen montiert. Seine Dämmstoffdicke beträgt 8 cm. Der unverzichtbare Stahlanteil im Isokorb besteht aus Edelstahl, das die Wärmableitung auf ein Minimum reduziert.

Eingesetzt wird die Neuentwicklung beispielsweise bei auskragenden Vor-dächern von Autohäusern und Gewerbehallen. Im Wohnungsbau entstehen neue architektonische Freiräume, da Balkone, Laubengänge und Vordächer jetzt stützenfrei ausgeführt werden können. Der modulare Aufbau erlaubt auf einfache Weise eine thermisch getrennte, vorgeständerte Konstruktion, bei der der Isokorb lediglich reine Querkräfte übernehmen muss.

Nähere Informationen zum neuen Isokorb KST gibt es bei der Schöck Bauteile GmbH per Telefon 07223/967-567, Fax 07223/967-251 oder E-Mail unter awt-technik@schoeck.com.


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