Rathscheck Schiefer: Im Sturm bewährt

Moselschiefer trotzt Stürmen: Das Wetter schlägt Kapriolen. Immer häufiger stürmt es in Europa. Dabei gelangen zuweilen selbst bewährte Bauweisen in Erklärungsnot. Nicht so bei Schiefer. Die Altdeutsche Deckung in Moselschiefer widersteht selbst Orkanen. Das ist das aktuelle Prüfergebnis einer Untersuchung, die Rathscheck Schiefer in Auftrag gab. Die Tests basierten auf dem europäischem Normenentwurf für Windlasten PREN 00128-060. Es wird erwartet, dass diese Europanorm in Zukunft die DIN ersetzen wirdDas Wetter schlägt Kapriolen. Immer häufiger stürmt es in Europa. Dabei gelangen zuweilen selbst bewährte Bauweisen in Erklärungsnot. Nicht so bei Schiefer. Die Altdeutsche Deckung in Moselschiefer widersteht selbst Orkanen. Das ist das aktuelle Prüfergebnis einer Untersuchung, die Rathscheck Schiefer in Auftrag gab. Die Tests basierten auf dem europäischem Normenentwurf für Windlasten PREN 00128-060. Es wird erwartet, dass diese Europanorm in Zukunft die DIN ersetzen wird.


Prüfung mit Reserven bestanden

Für Gebäude über 100 Meter ergibt sich nach dem Normenentwurf unter Berücksichtigung der zweifachen Druckbeiwerte in Randbereich und der 1,3-fachen Sicherheit eine Flächenbelastung von 3380 N/qm. Eine Altdeutsche Deckung der Sortierung 1/16 hält mit DrillSklent-Schieferschrauben rund 4000 N/qm und mit konisch geschmiedeten Schiefernägeln 4600 N/qm. Wählt man kleinere Schiefer, z.B. die Sortierungen 1/32 oder gar 1/64 liegen die Werte für Schiefer noch günstiger. Die kleineren Schiefer fordern zwangsläufig auch ein Mehr an Befestigungsmitteln und erhöhen damit nochmals die Stabilität und Sicherheit der Deckung.

Über Jahrhunderte hat sich die Sturmfestigkeit von Schieferdeckungen an Turmbauten bestätigt. Schiefer ist auch nach der neu zu erwartenden Europanorm erste Wahl auf extrem hohen Dächern. Die Prüfungen bestätigen gemachte Erfahrungen.


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