Elastische Fassadendämmung

Starker Hagel hat an Gebäuden mit zementösen Fassadendämmsystemen in der Vergangenheit gelegentlich erhebliche Schäden verursacht. Rund zehnmal so gut verkraften dagegen zäh-elastische WDV-Systeme wie StoTherm Classic den mechanischen Härtetest eines HagelschauersStarker Hagel hat an Gebäuden mit zementösen Fassadendämmsystemen in der Vergangenheit gelegentlich erhebliche Schäden verursacht. Rund zehnmal so gut verkraften dagegen zäh-elastische WDV-Systeme wie StoTherm Classic den mechanischen Härtetest eines Hagelschauers.

Prasselt Hagel gegen die Hauswand, zeigt sich die Widerstandskraft einer Fassadendämmung. Das Ausmaß der Schäden hängt von der mechanischen Belastbarkeit des Wärmedämm-Verbundsystems (WDVS) ab. Zementöse Systeme halten nur Schlägen von 0,5 bis 1 Joule pro Quadratzentimeter stand. StoTherm Classic dagegen verkraftet 7 bis 8 Joule. Mit dieser rund zehnmal höheren Stoßfestigkeit bietet das Fassadendämmsystem zuverlässigen Schutz vor mechanischen Einflüssen. Ursache der Widerstandskraft sind die aufeinander abgestimmten Systembestandteile: die Armierungsmasse - in Verbindung mit dem Glasfasergewebe - sowie die Oberputze, Stolit oder StoSilco, sind zementfrei und damit zäh-elastisch. Dadurch federt das Fassadendämmsystem Stöße besser ab und bietet zugleich maximalen Schutz vor Rissen.


Wirtschaftlich zu verarbeiten, hoher Gestaltungsspielraum

Diese hohe Stoßfestigkeit und Riss-Sicherheit des Systems hat dazu beigetragen, dass StoTherm Classic seit über 30 Jahren praktisch reklamationsfrei (alleine in Deutschland auf über 50 Millionen Quadratmetern) eingesetzt wird. Architekten überzeugen die vielfältigen Gestaltungsalternativen (unterschiedliche Putzstrukturen in fast allen Farbtönen des StoColor Systems, Klinker-, oder Sichtbetonoptik). Handwerker profitieren von der rationellen Verarbeitung: Vor- und Endanstrich entfallen, Diagonalarmierungen an Gebäudeöffnungen sind nicht nötig. Das darum bereits besonders wirtschaftliche Fassadendämmsystem kann überdies in seiner Verarbeitungseffizienz durch den Einsatz der abgestimmten Sto-Silo- und Maschinentechnik noch weiter gesteigert werden.

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