Homogenität oder Materialmix?

Kombination unterschiedlicher Baustoffe kann zu gravierenden Schäden führen - Rohbau aus Ziegelmauerwerk bietet Sicherheit für lange Zeit: Bluejeans und Sweatshirt, Lederjacke auf Leinenhemd - Kleidung lässt sich beliebig kombinieren. Der Material-Mix muss lediglich die „Passt das zusammen?“-Frage bestehen. Diese Frage sollte auch im Hausbau beim Kombinieren unterschiedlicher Wandbaustoffe gestellt werden - denn hier lautet die Antwort oftmals „Nein“: Der Experte spricht dabei von Mischbauweise und warnt vor den häufigen FolgenKombination unterschiedlicher Baustoffe kann zu gravierenden Schäden führen - Rohbau aus Ziegelmauerwerk bietet Sicherheit für lange Zeit

Bluejeans und Sweatshirt, Lederjacke auf Leinenhemd - Kleidung lässt sich beliebig kombinieren. Der Material-Mix muss lediglich die „Passt das zusammen?“-Frage bestehen. Diese Frage sollte auch im Hausbau beim Kombinieren unterschiedlicher Wandbaustoffe gestellt werden - denn hier lautet die Antwort oftmals „Nein“: Der Experte spricht dabei von Mischbauweise und warnt vor den häufigen Folgen: Risse im Putz, Wärmebrücken und im Extremfall sogar statische Probleme. Ursache sind individuelle bauphysikalische Eigenschaften der Baustoffe, insbesondere das unterschiedliche Dehnungsverhalten. Daher sollte der Rohbau möglichst nur aus einem Baustoff errichtet werden. Das Poroton-System der Wienerberger Ziegelindustrie bietet für jeden Bedarf die passende Lösung: Ob Keller-, Außen- oder Innenwände, Stürze, Decken oder Schornsteinsysteme - der gesamte Rohbau lässt sich damit in massiver und homogener Bauweise erstellen.


Bei Materialmix drohen spätere Bauschäden

Unterschiedliche Baustoffe dehnen sich beim Erwärmen unterschiedlich stark aus und ziehen sich beim Abkühlen entsprechend zusammen. Dabei können Wärmebrücken entstehen, an denen sich Feuchtigkeit ablagern und Schimmel bilden kann. Stärkere Verformungsdifferenzen können sogar die Statik des gesamten Baus beeinträchtigen. Immer wieder kommt es bei Mischbauweise zu Putzabplatzungen: Wasser dringt in die Außenwand ein, mindert die Dämmwirkung erheblich und erhöht die Heizkosten. Auch bei Abstimmung der Baustoffe sowie einer fachgerechten Ausführung der Anschlüsse und Verbindungen, bleiben gewisse Risiken.


Sicherheit für lange Zeit

Ein homogenes Ziegelhaus kann 100 Jahre und länger genutzt werden. Der gebrannte Baustoff schwindet nicht, seine Kapillarstruktur gewährleistet eine optimale Putzhaftung und dauerhafte Beständigkeit der Fassade. Der keramische Baustoff zeichnet sich überdies durch wirksamen Schallschutz sowie eine hohe Feuersicherheit aus. Ziegel haben einen hervorragenden Wärmeschutz. Die Kriterien der Energie-Einsparverordnung (EnEV) werden bereits mit schlanken Wandkonstruktionen und ohne zusätzliche Dämmung auf der Außenwand erreicht.

Weitere Informationen sind erhältlich bei der Wienerberger Ziegelindustrie GmbH, Oldenburger Allee 26, 30659 Hannover, Tel: 0511-61070-0, Fax: 0511-614403, e-mail: info@wzi.de, Internet: www.wienerberger.de.


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