Mit Ziegeln bauen, heißt nachhaltig bauen

Münchner Wohnungsbaugesellschaft GEWOFAG entscheidet sich meist für Ziegel: Ökologisches, energie- und kostensparendes Bauen - nach dieser Zielsetzung realisiert die GEWOFAG Gemeinnützige Wohnungsfürsorge AG, München, seit jeher ein umfangreiches Wohnbauprogramm in der Isar-Metropole. Dabei beweisen die Projekte, dass funktionelle und wirtschaftliche Vorgaben mit architektonischer Qualität und Vielfalt in harmonischem Einklang stehenÖkologisches, energie- und kostensparendes Bauen - nach dieser Zielsetzung realisiert die GEWOFAG Gemeinnützige Wohnungsfürsorge AG, München, seit jeher ein umfangreiches Wohnbauprogramm in der Isar-Metropole. Dabei beweisen die Projekte, dass funktionelle und wirtschaftliche Vorgaben mit architektonischer Qualität und Vielfalt in harmonischem Einklang stehen. Maßgabe ist dabei stets, die Energieeinsparung überwiegend durch konstruktive Maßnahmen am Gebäude selbst und weniger durch aufwändige Technik zu erreichen. Guter Tradition folgend, entscheidet sich die Wohnungsbaugesellschaft, wann immer es möglich ist, für die Ziegelmassivbauweise, die das Anforderungsprofil erfüllt. Kein Wunder, dass die bewährte, gleichwohl zeitgemäße Wandkonstruktion eine Vielzahl von Neubau-Projekten der GEWOFAG, die u.a. auch im neuen Messe-Stadtteil München-Riem entstehen, dominiert.

Der Grund für die Entscheidung pro Ziegel liegt für Dipl.-Ing. Franz Kretner, Leiter der Bauvorbereitung bei der GEWOFAG, auf der Hand: Der Naturbaustoff bietet sowohl preislich wie bauphysikalisch handfeste Vorteile, aber auch unter dem Aspekt von Gebäudeunterhalt und daraus resultierender Nachhaltigkeit. "Mit Ziegeln bauen, heißt Häuser mit langer Lebensdauer errichten, mit weitgehender Reparatur- und Wartungsfreiheit", so Kretner. Hinzu komme, dass der Baustoff keines großen Detail-Aufwandes bedarf, wenn die Konstruktion richtig ausgeführt ist. Ein wichtiger Pluspunkt, berücksichtigt man den spürbaren Facharbeitermangel auf der Baustelle. "Jeder im Maurerhandwerk kennt Ziegel und kann mit Ziegeln umgehen. Aufgrund des breiten Produktsortiments steht für jede Bauaufgabe der richtige Ziegel zur Verfügung - hochwärmedämmende Ziegel für den Wärmeschutz, schwere Ziegel für den Schallschutz." Zudem gewährleistet er wohngesundes Raumklima: Durch Kapillare und Poren im Ziegel wird die in jeder Wohnung auftretende Raumluftfeuchte problemlos nach außen transportiert, so dass sich ein behagliches Wohnklima dauerhaft entwickeln kann.

Bei der Gebäudehülle der Wohnanlagen steht mehr denn je die Energieeinsparung im Mittelpunkt. "Bei den letzten Bauvorhaben", so Franz Kretner, "wurden wegen des Wärmeschutzes sogar 42er Ziegelwände errichtet. Denn der Einsatz von Wärmedämmverbundsystemen soll möglichst vermieden werden. Da nimmt unsere Wohnungsbaugesellschaft auch einen Wohnflächenverlust in Kauf." Der Grund: diese Auffassung steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Nachhaltigkeit, dann nämlich, wenn Gebäude nach 10 oder 20 Jahren Bestand teure Instandsetzungskosten verursachen.

Mit Blick auf die Wohnraumsituation informiert Kretner: "Wir haben in München keine Wohnungsnot im eigentlichen Sinne, aber großen Bedarf an preiswertem Wohnraum." Dies liege zum einen am Trend zu Singlehaushalten, aber auch an dem erheblich gewachsenen Wohnraumanspruch der Bevölkerung, der kaum zu decken ist. "Kamen nach dem Krieg 10qm Wohnfläche auf den Bewohner, sind es heute im Durchschnitt 37 qm, so dass allein aus dieser Entwicklung mehr Wohnraum zur Verfügung gestellt werden muss. Soziale Aufgabe der GEWOFAG ist nach wie vor, die Bevölkerung mit angemessenem Wohnraum zu erschwinglichen Preisen zu versorgen, in Wohnanlagen mit durchdachter Infrastruktur und Begegnungszentren, um der gerade heute vielfach drohenden Vereinsamung vorzubeugen."


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