Newsletter

Anzeige

Anwaltshotline
Anwaltshotline

Anzeige

DePfa Gruppe knüpft an exzellentes Vorjahresergebnis an

Die DePfa Gruppe hat im ersten Halbjahr trotz schwieriger Marktbedingungen das hohe Ertragsniveau des Vorjahres wieder erreicht. Im operativen Bereich konnte das Spezialinstitut aufgrund seiner breiten internationalen Ausrichtung deutliche Zuwächse erzielen. Einige Faktoren wirkten sich dagegen ergebnismindernd aus.Gewinn nach Steuern steigt zum Halbjahr um 5,6% auf 114 Mio EUR

Die DePfa Gruppe hat im ersten Halbjahr trotz schwieriger Marktbedingungen das hohe Ertragsniveau des Vorjahres wieder erreicht. Im operativen Bereich konnte das Spezialinstitut aufgrund seiner breiten internationalen Ausrichtung deutliche Zuwächse erzielen. Einige Faktoren wirkten sich dagegen ergebnismindernd aus.

Der Zinsüberschuß erhöhte sich gegenüber dem ersten Halbjahr 1999 um 12,8% auf 318 Mio EUR. Der Quartalsvergleich des Jahres 2000 zeigt allerdings eine rückläufige Tendenz im Zinsergebnis. Die DePfa hat aufgrund des schwierigen Kapitalmarktumfeldes ihre Zinspositionen weitgehend geschlossen und verzichtet auf zusätzliche Erträge aus der Aktiv-Passiv-Steuerung. Der Provisionsüberschuß legte um 11,1% auf 60 Mio EUR zu. Dieser Anstieg resultiert hauptsächlich aus dem erfolgreichen Beratungsgeschäft der DePfa Investment Bank Ltd, die ihre Provisionserträge von 2 Mio EUR auf 12 Mio EUR steigern konnte. Das Handelsergebnis sank um 8 Mio EUR auf 23 Mio EUR. Während im Handel mit Wertpapieren 17 Mio EUR (+39%) erzielt wurden, entstand durch die Bewertung von Zinsderivaten nach US-GAAP ein gegenläufiger Effekt von 41 Mio EUR. Diese Geschäfte werden bilanziell als Handelspositionen bewertet, dienen wirtschaftlich jedoch überwiegend Sicherungszwecken. Von daher stellt die Bewertungsveränderung in wirtschaftlicher Betrachtung keinen Verlust dar.

Der Verwaltungsaufwand stieg um 33,1% auf 173 Mio EUR. Dieser starke Anstieg ist zu einem wesentlichen Teil durch höhere Personalkosten verursacht (+41,1% auf 103 Mio EUR). Es wurden strategisch wichtige Bereiche personell ausgebaut und hierbei Investitionen für den zukünftigen Erfolg der DePfa Gruppe getätigt. Weitere Ursachen für den erhöhten Verwaltungsaufwand lagen in höheren Bonuszahlungen sowie in einem erweiterten Konsolidierungskreis begründet. Das Betriebsergebnis vor Risikovorsorge stieg um 9,5% auf 241 Mio EUR. Zum Halbjahr 2000 belief sich die Risikovorsorge auf 45 Mio EUR, ein Anstieg um 80% gegenüber dem ersten Halbjahr 1999. Die Erwartungen eines sich rasch verbessernden Immobilienmarktes in Deutschland haben sich nicht in vollem Umfang bestätigt. Die DePfa Gruppe wird diese Entwicklung auch weiterhin zum Anlaß nehmen, ihr Immobilienportfolio konservativ zu bewerten. Nach Abzug von Ertragsteuern sowie Anteilen Dritter ergibt sich ein Gewinn in Höhe von 114 Mio EUR (+5,6%).

Die strategisch wichtigen Wachstumsbereiche - Staatsfinanzierung inklusive Investmentbanking sowie internationale Immobilienfinanzierung - haben sich positiv weiterentwickelt. Nach dem Rekordergebnis im vergangenen Jahr mit einem Sprung im Jahresüberschuß um 76% auf 277 Mio EUR und einem RoE nach Steuern von über 15% erwartet die DePfa für das Geschäftsjahr 2000 eine Ergebnisstabilisierung.

Vor einigen Monaten hat sich die DePfa ein neues Rentabilitätsziel gesetzt, der Nachsteuer-RoE soll bis zum Jahr 2003 bei 17% liegen. Der Aktienmarkt hat dieses Ziel positiv aufgenommen, die DePfa-Aktie konnte seit Jahresanfang um 48% zulegen und damit die Entwicklung des Branchenindizes deutlich übertreffen.

Ihre Ansprechpartner:

- http://www.baumagazin.de/132