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Verbraucherzentrale warnt vor unseriösen Sparverträgen

Verlockend sind sie ja, die Geldanlagen am "grauen Kapitalmarkt". Aber leider auch ausgesprochen riskant. Angelockt von erheblich höheren Renditen als bei Banken oder Versicherungen, stecken viele Geldanleger ihr Erspartes in unsichere Unternehmensbeteiligungen - ohne sich des Risikos bewusst zu sein. Vor diesen "Sparverträgen, die keine sind" warnt jetzt die Verbraucher-Zentrale Hamburg (VZH).Verlockend sind sie ja, die Geldanlagen am "grauen Kapitalmarkt". Aber leider auch ausgesprochen riskant. Angelockt von erheblich höheren Renditen als bei Banken oder Versicherungen, stecken viele Geldanleger ihr Erspartes in unsichere Unternehmensbeteiligungen - ohne sich des Risikos bewusst zu sein. Vor diesen "Sparverträgen, die keine sind" warnt jetzt die Verbraucher-Zentrale Hamburg (VZH).

Die Kunden verpflichten sich in solchen Verträgen, monatlich feste Beträge etwa für ihre private Altersvorsorge einzuzahlen. Den Kleinanlegern sei dabei häufig nicht klar, dass es für die vielversprechenden Angebote keinerlei staatliche Gewähr gebe, so die Verbraucherschützer.

Ob Rechtsanwalt oder Wirtschaftsprüfer - selbst die als unabhängig ausgewiesenen Treuhänder seien keine Garantie für die Sicherheit der Geldanlage, heißt es weiter. Denn die von den Unternehmen engagierten Kontrolleure stünden demselben nicht selten zufällig ganz besonders nahe. Bis der Schwindel aufliegt, könnten zudem Jahre vergehen, da die meisten Geldanlagen über mehrere Jahrzehnte liefen.

Besondere Vorsicht sei geboten, wenn die Anbieter mit staatlichen Steuerzuschüssen werben. Nach Angaben der VHZ handelt es sich dabei häufig um so genannte typische oder atypische stille Beteiligungen. Im Falle einer Pleite müssten die Kleinanleger dann sogar noch Geld nachschießen.

Wer einen solchen Sparvertrag unterschrieben hat und sich jetzt Sorgen um sein Geld macht, der kann sich bei der Verbraucher-Zentrale Hamburg unter der Telefonnummer 040 - 24 83 20 beraten lassen.

- http://www.baumagazin.de/22