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Erfolg trotz Stagnation im Markt der Leitern und Fahrgerüste

Obwohl der Absatz von Leitern und Gerüsten bundesweit mengenmäßig stagniert und vom Umsatz durch reduzierte Preise sogar um rund vier Prozent sank, erzielte die Günzburger Steigtechnik GmbH mit rund 14 Millionen Euro Umsatz einen Zuwachs von etwa 15 Prozent. Individuelle Steigtechnik-Lösungen - zum Beispiel für Wartungsarbeiten bei Bahnbetrieben -und die erweiterte Serienproduktion trugen zum Erfolg beiObwohl der Absatz von Leitern und Gerüsten bundesweit mengenmäßig stagniert und vom Umsatz durch reduzierte Preise sogar um rund vier Prozent sank, erzielte die Günzburger Steigtechnik GmbH mit rund 14 Millionen Euro Umsatz einen Zuwachs von etwa 15 Prozent. Individuelle Steigtechnik-Lösungen - zum Beispiel für Wartungsarbeiten bei Bahnbetrieben -und die erweiterte Serienproduktion trugen zum Erfolg bei.

Ebenso wichtig für Günzburger ist der wachsende Export-Anteil - dieser beträgt inzwischen 20 Prozent des Gesamtumsatzes, berichtete jetzt Geschäftsführer Ferdinand Munk. Gleichzeitig warnte er vor den ebenfalls deutlich gestiegenen Importen: "Billiganbieter, meist aus dem östlichen und südeuropäischen Ausland, versuchen über Niedrigpreise Marktanteile zu gewinnen - oft auf Kosten der Qualität".

Angesichts des schärferen Wettbewerbs blickt Günzburger Steigtechnik zufrieden auf das vergangene Geschäftsjahr zurück. Die im 100. Jahr der Unternehmens-Geschichte vorgenommene erweiterte Serienfertigung zahlte sich aus. Dazu gehören beispielsweise modulare Klappgerüste - geeignet für Baustellen, bei denen einfache Leitern nicht ausreichen und ein komplettes Gerüst zu aufwändig wäre.


Focus Fachhandel

Beim Vertrieb konzentriert sich das Familienunternehmen auf den Fachhandel, der rund 25 Prozent des Marktes abdeckt. Der Marktanteil der Günzburger Steigtechnik in diesen Absatzbereichen steigt spürbar und beträgt zur Zeit etwa 15 Prozent. Baumärkte, mit über 50 Prozent führender Absatzmittler, beliefert Günzburger Steigtechnik nicht .

Vor allem im Marktsegment Sonderbau "festigt sich das Angebot deutlich", betonte Munk. So sorgen mobile Servicebühnen für Schienenfahrzeuge für kurze Wartungszeiten bei optimaler Arbeitssicherheit. Für die Wartung von Flugzeugen entwickelte das Unternehmen spezielle "Tail Docks".


Europa-Normen

Das Produktangebot der Branche bezeichnete Munk weiterhin als "konservativ". Einschlägige Europa-Normen ließen kaum Spielraum für Innovationen. Neben der EN 131 (Leitern aus Metall, Holz und Kunststoff) wurde im Vorjahr die EN 1147 (Einsatz tragbarer Feuerwehrleitern) eingeführt. Hier verfügt Günzburger Steigtechnik über die gesamte Produkt-Palette - von Steckleitern mit griffigem, wärmeisolierendem Sprossen-Schutzüberzug bis zu mehrteiligen Seilzugleitern mit vierfach verbördelter Holm-Sprossen-Verbindung.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen, das sich dem Standort Günzburg fest verbunden fühlt, erneut mit einem zweistelligen Umsatzzuwachs.

Günzburger Steigtechnik GmbH

- http://www.baumagazin.de/1353