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BMVBW (Großmann): "Wohnungsgenossenschaften sind eine Wohnform mit Zukunft!"

"Die Sicherung der Zukunft der Wohnungsgenossenschaften ist ein wichtiges wohnungspolitisches Ziel der Bundesregierung. Denn genossenschaftliches Wohnen bedeutet für die Mitglieder selbstbestimmtes, sicheres und bezahlbares Wohnen", betonte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen Achim Großmann heute bei der Eröffnung des Workshops "Zukunft der Genossenschaften" in Berlin. Auch künftig würden Wohnungsgenossenschaften ein bedeutendes Segment der Wohnungsnachfrage insbesondere in den Innenstädten und Ballungsgebieten abdecken und zur sozialen Stabilität der Stadtteile beitragen können"Die Sicherung der Zukunft der Wohnungsgenossenschaften ist ein wichtiges wohnungspolitisches Ziel der Bundesregierung. Denn genossenschaftliches Wohnen bedeutet für die Mitglieder selbstbestimmtes, sicheres und bezahlbares Wohnen", betonte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen Achim Großmann heute bei der Eröffnung des Workshops "Zukunft der Genossenschaften" in Berlin. Auch künftig würden Wohnungsgenossenschaften ein bedeutendes Segment der Wohnungsnachfrage insbesondere in den Innenstädten und Ballungsgebieten abdecken und zur sozialen Stabilität der Stadtteile beitragen können.

Die Bundesregierung befasse sich daher seit geraumer Zeit mit der künftigen Rolle des genossenschaftlichen Wohnens in Deutschland. Bereits Ende vergangenen Jahres habe Bundesminister Bodewig die Fachöffentlichkeit zu einer Diskussion über eine Belebung des Genossenschaftsgedankens aufgerufen und die Einrichtung einer Expertenkommission "Wohnungsgenossenschaften" vorgeschlagen, erinnerte Staatssekretär Großmann. Sowohl bei den Wohnungsgenossenschaften und ihren Verbänden als auch in Politik und Wissenschaft sei der Vorschlag auf große Resonanz gestoßen. Derzeit werde intensiv an der Vorbereitung dieser Kommission gearbeitet, so dass diese voraussichtlich noch in dieser Legislaturperiode einberufen werden könne.

"Wir wollen diese Kommission solide vorbereiten. Wir wollen die langjährigen Erfahrungen der Wohnungsgenossenschaften und die verschiedenen Gesichtspunkte, die zur Entwicklung des genossenschaftlichen Wohnens bestehen, zum Tragen bringen. Und wir wollen der Expertenkommission konkrete Fragestellungen aufgeben", sagte der Staatssekretär.

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen habe deshalb, so Großmann weiter, das Institut für Genossenschaftswesen an der Humboldt-Universität zu Berlin beauftragt, mit einem kleineren Kreis von Experten aus dem breiten Spektrum der Fragestellungen diejenigen Kernfragen herauszuarbeiten, mit denen sich eine Expertenkommission "Wohnungsgenossenschaften" werde beschäftigen müssen, um für eine dauerhaft stabile Entwicklung des genossenschaftlichen Wohnens bzw. der Wohnungsgenossenschaften in Deutschland die erforderlichen Rahmenbedingungen zu ermitteln und entsprechende Handlungsempfehlungen geben zu können.

In den kommenden 18 bis 24 Monaten solle die Expertenkommission Vorschläge erarbeiten, wie die Besonderheiten und Vorzüge des genossenschaftlichen Wohnens künftig auf den Wohnungsmärkten und in der Stadtentwicklung noch besser zur Geltung gebracht werden könnten. Großmann abschließend: "Wir erwarten einerseits Empfehlungen an den Gesetzgeber, ob und inwiefern die gesetzlichen Rahmen- und Förderbedingungen verändert werden müssen, um dieses Ziel zu erreichen. Aber wir erwarten auch Empfehlungen an die Genossenschaften selbst, wodurch sie ihre Marktposition mittels eigener Strukturen und eigener unternehmerischer Aktivitäten dauerhaft stabilisieren können."

www.bmvbw.de (Pressemitteilung)

- http://www.baumagazin.de/1355