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Eigenheimzulage beibehalten! - Änderungen gefährden Wohneigentum als private Altersvorsorge und die Baukonjunktur

„Änderungen an der Eigenheimzulage machen für viele Familien die eigenen vier Wände als private Altersvorsorge unerreichbar und wären Gift für die ohnehin sehr schwache Baukonjunktur“, betont Bernhard Schlötzer, Geschäftsführer der unipor-Ziegel-Gruppe, München. In einem „offenen Brief“ an Bundesfinanzminister Hans Eichel reagiert er damit auf entsprechende Forderungen von Verbänden und Gremien wie dem Deutschen Städtetag„Änderungen an der Eigenheimzulage machen für viele Familien die eigenen vier Wände als private Altersvorsorge unerreichbar und wären Gift für die ohnehin sehr schwache Baukonjunktur“, betont Bernhard Schlötzer, Geschäftsführer der unipor-Ziegel-Gruppe, München. In einem „offenen Brief“ an Bundesfinanzminister Hans Eichel reagiert er damit auf entsprechende Forderungen von Verbänden und Gremien wie dem Deutschen Städtetag.

Würde die Bemessungsgrenze der Eigenheimzulage tatsächlich geändert, wären davon insbesondere sogenannte „Schwellenhaushalte“ mit mittlerem und niedrigem Einkommen betroffen, argumentiert Schlötzer. Diese dürften dann beim Eigenheimbau nicht mehr auf finanzielle Hilfe von „Vater Staat“ zählen. „Pläne, mit Wohneigentum für das Alter vorzusorgen, werden damit durchkreuzt.“

Auch auf schwerwiegende volkswirtschaftliche Konsequenzen weist Schlötzer hin: Für jedes nicht gebaute Eigenheim gehen zwei bis drei Arbeitsplätze verloren.

Vielen Baufamilien bleibt nur die Wahl zwischen zwei schlechten Alternativen. Schlötzer: „Entweder sie entscheiden sich trotz gestrichener Förderung für den Hausbau und sparen dafür beim Konsum, oder aber sie verzichten auf den Hausbau und konsumieren wie bisher. Die Nachfrage wird in beiden Fällen nachhaltig geschwächt.“

unipor-Ziegel-Gruppe

- http://www.baumagazin.de/1361