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"Aktion pro Eigenheim": Bundesregierung zerstört Lebenstraum von Millionen Menschen

35 Prozent der Bauwilligen müssen ihre Pläne aufgeben: "Diese Bundesregierung trägt die Verantwortung dafür, dass in Zukunft nur noch die Besserverdienenden und Reichen sich den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllen können." Zum Auftakt einer Reihe von Aktionen und Demonstrationen gegen die Kürzung der Eigenheimzulage präsentierte Max Schierer, Sprecher der "Aktion pro Eigenheim", auf einer Pressekonferenz in Berlin das erschreckende Ergebnis einer bundesweiten Befragung unter 1.065 bauwilligen Familien durch das renommierte EN-OP-Institut, Offenau"Diese Bundesregierung trägt die Verantwortung dafür, dass in Zukunft nur noch die Besserverdienenden und Reichen sich den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllen können." Zum Auftakt einer Reihe von Aktionen und Demonstrationen gegen die Kürzung der Eigen-heimzulage präsentierte Max Schierer, Sprecher der "Aktion pro Eigenheim", auf einer Pressekonferenz in Berlin das erschreckende Ergebnis einer bundesweiten Befragung unter 1.065 bauwilligen Familien durch das renommierte EN-OP-Institut, Offenau. Danach können 35 Prozent ihr für 2003 geplantes privates Bauprojekt nicht mehr realisieren, wenn die Eigenheimzulage gekürzt wird. Weitere 51 Prozent sehen sich dann gezwungen, ihr Vorhaben zu überdenken. Betroffen seien vor allem die Bezieher kleiner und mittlerer Einkommen, die mit jedem Euro rechnen müssten, erklärte Max Schierer. Die Kürzung der Eigenheimzulage sei deshalb in höchstem Maße unsozial. Die "Aktion pro Eigenheim" ist das erste Bündnis von privaten Bauherren und der Bauwirtschaft in Deutschland und geht auf eine Initiative des Bundesverbandes Deutscher Baustoff-Fachhandel e.V. (BDB), München, zurück, dessen Präsident Max Schierer ist.

Die Bundesregierung will eine Familie mit einem Kind künftig innerhalb von acht Jahren nur noch mit insgesamt 14.400 Euro fördern. Nach heutigem Recht erhält dieselbe Familie 26.584 Euro beim Neubau und immerhin noch 16.360 Euro beim Altbauerwerb. Bei Familien mit zwei Kindern ergibt sich eine ähnlich dramatische Differenz. Der Aktionssprecher wörtlich: "Das Bundeskabinett wird für Millionen Menschen in diesem Land immer mehr zur Kammer des Schreckens."

Die EN-OP-Befragung zeichnet erstmals seit Beginn der Diskussion um die Eigenheimzulage ein realistisches Bild der tatsächlichen Stimmungslage der Bevölkerung. "Alle Aussagen stammen von Bundesbürgern, die noch vor wenigen Monaten angegeben hatten, im Jahr 2003 bauen zu wollen", betonte Max Schierer bei der Vorlage der Ergebnisse. "Deshalb sind diese Zahlen absolut realistisch und aussagefähiger als alle bisher veröffentlichten Prognosen. Im nächsten Jahr werden damit weitere 200.000 Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft verloren gehen."

Mit einem gellenden Hupkonzert verschaffte sich die "Aktion pro Eigenheim" am 20. November in Berlin Gehör. In einem fünf Kilometer langen zweispurigen Konvoi rollten über 200 Baustellenfahrzeuge - beladen mit schwarz eingehüllten Paletten - quer durch die Bundeshauptstadt, um bei einer spektakulären Großkundgebung vor dem Brandenburger Tor Zehntausende von Mauersteinen als Symbole des Protestes abzuladen. Gleichzeitig wurde im Internet eine bundesweite Abstimmung gestartet (www.aktion-pro-eigenheim.de), um die breite Bevölkerung in das Bündnis einzubinden. Aktionssprecher Max Schierer gibt sich selbstbewusst: "Wir werden mit all unserer Kraft für den Erhalt der Eigentumsförderung kämpfen - und wir werden gewinnen."


- http://www.baumagazin.de/1509