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Stolpe (bmvbw): "Rostock in sicherem Fahrwasser des Aufbau Ost"

Anlässlich der feierlichen Eröffnung der Internationalen Gartenschau am Meer am Freitag in Rostock betonte Bundesminister Dr. Manfred Stolpe in seiner Rede: "Rostock, als eines der Flaggschiffe Mecklenburg-Vorpommerns bewegt sich im sicheren Fahrwasser des Aufbau Ost". Er freue sich, mit der IGA die erste Internationale Gartenschau in den neuen Bundesländern eröffnen zu können, so StolpeAnlässlich der feierlichen Eröffnung der Internationalen Gartenschau am Meer am Freitag in Rostock betonte Bundesminister Dr. Manfred Stolpe in seiner Rede: "Rostock, als eines der Flaggschiffe Mecklenburg-Vorpommerns bewegt sich im sicheren Fahrwasser des Aufbau Ost". Er freue sich, mit der IGA die erste Internationale Gartenschau in den neuen Bundesländern eröffnen zu können, so Stolpe.

Mit diesem Highlight zwischen Warnow und Ostsee, stelle Rostock ein weiteres Mal seinen guten Ruf als offenes "Tor zur Welt" unter Beweis. Die Themenbeiträge von 35 Gastnationen belegen dies eindrucksvoll, so der Minister.

Die gute Nachricht für Rostock und Mecklenburg-Vorpommern sei: Das Großereignis "IGA 2003" beschäftigt etwa 2000 Menschen. In diesem Zusammenhang unterstrich Stolpe, dass die Arbeitsmarktpolitik zentrale Stoßrichtung der Reformpolitik der Bundesregierung sei, wie sie der Bundeskanzler kürzlich mit der Agenda 2010 vorgestellt hatte.

Stolpe: "Wir haben die Zusage des Kanzlers, dass es bei der aktiven Arbeitsmarktpolitik Übergangsregelungen geben wird. Die Berücksichtigung sozialer Belange von besonders strukturschwachen Regionen in Ost und West - also zum Beispiel in Greifswald und Gelsenkirchen - sind ein wichtiges Element der sozialen Gerechtigkeit unserer Reformagenda."

Nicht zuletzt gehe es auch um die Modernisierung des Wohnungsbestandes und den Erhalt der Lebensmittelpunkte für die Menschen. Er verwies auf die beiden Kreditprogramme für Bürger und Kommunen die die Bundesregierung in dieser Woche auf den Weg gebracht hatte.

"Wir wollen vor allem Menschen und Investoren in den Städten halten. Und dazu müssen sie natürlich auch Anreize verspüren, dort wohnen zu bleiben und wirtschaftlich aktiv zu werden. Eine solche Politik braucht vor allem Investitionen! Dafür stellen wir für die Verkehrsinfrastruktur bis zum Ende des Jahrzehnts 90 Milliarden Euro bereit," informierte Stolpe.

Auch in anderer Hinsicht verdienten die neuen Bundesländer besonderes Augenmerk: Die EU-Osterweiterung verschärfe den Wettbewerb vor allem in den Grenzregionen. Hier habe jedoch Mecklenburg-Vorpommern die Chancen für die grenzübergreifende Kooperation mit den Ostseeanrainerstaaten vielfältig und aktiv belebt.

Minister Stolpe gab weiterhin seiner Freude Ausdruck, dass Rostock nun auf Olympiakurs segele: "Mein Optimismus hat sich bewahrheitet!"

Nach dem internationalen Zuschlag im Jahre 2005 könnte Rostock auch in die Segelwettbewerbe als erster ostdeutscher Olympiastandort frischen Wind bringen. In den nächsten Wochen und Monaten würden sich viele in- und ausländische Besucher an der "Waterkant" davon überzeugen können, wie hier Entwicklungschancen genutzt werden.

"Die Hansestadt wächst weiter als Messestandort mit internationalem Format. Das tut der gesamten Region gut. Darüber freue ich mich auch als Minister für den Aufbau Ost, der mir besonders am Herzen liegt", schloss Stolpe.


- http://www.baumagazin.de/1652