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Wirtschaftsminister Müller: Energie sparen mit Verstand

"Energiesparendes Heizen und Heizungsmodernisierung sind heute mehr denn je Herausforderungen, denen wir uns stellen müssen." Mit diesen Worten hat Bundeswirtschaftsminister Dr. Werner Müller zur Erneuerung technisch veralteter Anlagen aufgerufen. Trotz aller bisher erzielten Erfolge herrschte immer noch großer Modernisierungsbedarf.Heizungsmodernisierung ist oberstes Gebot

"Energiesparendes Heizen und Heizungsmodernisierung sind heute mehr denn je Herausforderungen, denen wir uns stellen müssen." Mit diesen Worten hat Bundeswirtschaftsminister Dr. Werner Müller zur Erneuerung technisch veralteter Anlagen aufgerufen. Trotz aller bisher erzielten Erfolge herrschte immer noch großer Modernisierungsbedarf.

Über ein drittel des gesamten Endenergieverbrauchs in Deutschland gehe auf das Konto der Gebäudeheizung und der Warmwasserbereitung, erläuterte Müller in einem Beitrag für die Verbraucherzeitung "oilala". Deshalb seien in diesem Bereich die Energieeinsparreserven auch besonders hoch - sei es durch verbesserten Wärmeschutz oder durch die Erneuerung energieverschwendender Altanlagen.

Wie hoch die Sparpotentiale sind, machen ein paar Zahlen deutlich. So müssen laut novellierter Kleinfeuerungsanlagenverordnung in den nächsten fünf Jahren rund zwei Millionen Ölheizungen nachgebessert werden. Eine möglichst frühzeitige Modernisierung, so das Institut für wirtschaftliche Ölheizung e.V. (IWO), zahlt sich in jedem Fall aus. Denn im Vergleich mit einer technisch überholten Heizung verbraucht die moderne Ölheizung bis zu 30 Prozent weniger Brennstoff. Und ein Ölbrennwertkessel bringt es sogar auf 40 Prozent Einsparpotential.

Dieser Energiespareffekt hat seinen Ursprung in der hohen Energieausnutzung moderner Öl-Units. Aufgrund technischer Verbesserung und optimaler Abstimmung der einzelnen Komponenten setzt die moderne Ölheizung den eingesetzten Brennstoff zu 92 und mehr Prozent in Nutzenergie um. Deutlich verringerte Auskühlungs-, Oberflächen- und Abgasverluste gegenüber einer Altanlage bringen es bei der modernen Ölheizung auf diesen Top-Wert.

Kein Wunder, daß unter allen Energiesparmaßnahmen am Haus die Erneuerung einer veralteten Heizung das günstigste Kosten-Nutzen-Verhältnis aufweist. Die Heizungsmodernisierung sollte deshalb stets der erste Schritt sein, wenn Altbauten energetisch saniert werden. Erst danach macht auch eine Verbesserung des Wärmeschutzes Sinn, die erheblich höhere Investitionen erfordert.

Als Devise für die wärmetechnische Sanierung gibt Bundeswirtschaftsminister Werner Müller aus: "Alle angestrebten Maßnahmen müssen wirtschaftlich vertretbar sein. Weder den Unternehmen noch den privaten Haushalten kann Energieeinsparung um jeden Preis zugemutet werden. Es sind also intelligente Lösungen gefragt."

Doch da ist dem Minister nicht bange. "Die Heizungsbranche hat eine Zukunft", meint Müller und verweist auf die innovativen Produkte und Dienstleistungen von Heizungshandwerk und Geräteindustrie.

- http://www.baumagazin.de/204