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Lieber heute als morgen modernisieren

Veraltete Heizungen verschwenden eine Menge wertvolle Energie. Den wenigsten Hausbesitzern ist allerdings bewußt, wieviel Energie und damit Geld ihr alter Ofen jährlich verpulvert. Nicht selten wird gut ein Drittel der in einem Jahr benötigten Menge Heizöl oder Gas vergeudet. Da kommen schnell bis zu 1000 DM unnötiger Brennstoffkosten zusammen.Ausreizen der Schonfrist für den alten Ofen kann teuer werden

Veraltete Heizungen verschwenden eine Menge wertvolle Energie. Den wenigsten Hausbesitzern ist allerdings bewußt, wieviel Energie und damit Geld ihr alter Ofen jährlich verpulvert. Nicht selten wird gut ein Drittel der in einem Jahr benötigten Menge Heizöl oder Gas vergeudet. Da kommen schnell bis zu 1000 DM unnötiger Brennstoffkosten zusammen. Schuld daran ist die schlechte Energieausnutzung alter Heizkessel: 65 Prozent, mehr ist meist nicht drin! Moderne Heizkessel dagegen haben kaum noch Wärmeverluste und nutzen bis zu 95 Prozent des Brennstoffs. Für die eigentlich dringend erforderliche Modernisierung dieser "Oldtimer" hat der Gesetzgeber jedoch mehrjährige "Übergangsfristen" eingeräumt. Wie lang diese Frist im Einzelfall ist, hat der Schornsteinfeger bei der sogenannten Einstufungsmessung ermittelt und für den Hausbesitzer im sogenannten Meßprotokoll vermerkt. Die kürzeste Frist endet bereits am 1. November 1999, die längste läuft im Jahr 2004 aus.

Wer schnell modernisiert hat Vorteile

Hausbesitzer, die die Schonfrist nicht voll ausreizen, sondern ihre alte Heizung schnell erneuern, können Streß und Ärger vermeiden und zudem noch Geld sparen. Denn, allein mit der dank neuer Heizung pro Jahr eingesparten Brennstoffkosten lassen sich die ohnehin irgendwann fälligen Modernisierungskosten zu einem großen Teil wieder wettmachen. Zudem profitiert der clevere Hausbesitzer von den zur Zeit sehr günstigen Kreditzinsen sowie den Förderprogrammen zur CO2-Minderung (alte Bundesländer) und zur Wohnraum-Modernisierung (neue Bundesländer). Ob dies am Ende der Schonfrist noch möglich sein wird, kann niemand vorhersagen.

Branchenkenner erwarten mit dem Auslaufen der Schonfristen zwischen 2001 und 2004 mehrere Modernisierungswellen, wenn die Masse der Hausbesitzer erst dann aktiv wird: Lange Wartezeiten, höhere Preise für die Heizungstechnik und die Installation der neuen Heizung wären die Folge. Wer dem aus dem Wege gehen will, sollte schon bald mit seinem Heizungsbauer sprechen, um die erforderliche Heizungsmodernisierung in Ruhe zu planen.

Hausbesitzer, die sich vorab ein konkretes Bild über den Modernisierungsbedarf ihrer Heizung sowie der möglichen Energieeinspareffekte machen wollen, sollten die kostenlose Energieberatung zur Heizungstechnik des Instituts für wirtschaftliche Oelheizung e.V. nutzen. Auch für Bauherren, die vor der Wahl des Heizsystems stehen, liefert die Energieberatung eine fundierte Analyse der jährlichen Heizkosten - auf Wunsch auch für verschiedene Heizernergien.


- http://www.baumagazin.de/231