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Heizungsmodernisierungen dienen auch dem Umweltschutz

"Ich bin zuversichtlich, daß wir unser nationales CO2-Minderungsziel von 25 Prozent bis zum Jahre 2005 erreichen werden". Bundesumweltministerin Dr. Angela Merkel kann ihren ungebrochenen Optimismus auf eine neue Studie stützen: Wurden 1990 in Deutschland 1,014 Millionen Tonnen Kohlendioxid emittiert, waren es nach Untersuchungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (Berlin) und des Fraunhofer-lnstituts für System- und lnnovationstechnik (Karlsruhe) 1997 nur noch 888 Millionen Tonnen.Mitentscheidend für den Rückgang der Kohlendioxid-Emissionen

Ich bin zuversichtlich, daß wir unser nationales CO2-Minderungsziel von 25 Prozent bis zum Jahre 2005 erreichen werden". Bundesumweltministerin Dr. Angela Merkel kann ihren ungebrochenen Optimismus auf eine neue Studie stützen: Wurden 1990 in Deutschland 1,014 Millionen Tonnen Kohlendioxid emittiert, waren es nach Untersuchungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (Berlin) und des Fraunhofer-lnstituts für System- und lnnovationstechnik (Karlsruhe) 1997 nur noch 888 Millionen Tonnen. Mithin wurde der CO2-Ausstoß in sieben Jahren um 12,4 Prozent gesenkt.

"Auch die privaten Haushalte haben ihren Anteil an der positiven Entwicklung", heißt es in der Studie. Mitentscheidend für den Rückgang der CO2-Emissionen in den neuen Bundesländern sei ein Wechsel der Energieträger gewesen - "Weg von der Braunkohle hin zu Erdgas und Erdöl, die wesentlich weniger bei ihrer Verbrennung freisetzen." In den alten Bundesländern haben laut Studie eine konsequente Wärmedämmung und der Einbau moderner Heiztechnik im Altbaubestand zur Verminderung des Kohlendioxid-Ausstoßes beigetragen.

"Auch die privaten Haushalte haben ihren Anteil an der positiven Entwicklung", heißt es in der Studie. Mitentscheidend für den Rückgang der CO2-Emissionen in den neuen Bundesländern sei ein Wechsel der Energieträger gewesen - "Weg von der Braunkohle hin zu Erdgas und Erdöl, die wesentlich weniger bei ihrer Verbrennung freisetzen." In den alten Bundesländern haben laut Studie eine konsequente Wärmedämmung und der Einbau moderner Heiztechnik im Altbaubestand zur Verminderung des Kohlendioxid-Ausstoßes beigetragen.

Vor allem die Erneuerung einer technisch veralteten Heizung hat bereits große Wirkung. So verbraucht die moderne Ölheizung im Vergleich mit einer älteren Anlage bis zu 30 Prozent weniger Brennstoff. Entsprechend sinken auch die CO2-Emissionen, erklärt das Institut für wirtschaftliche Ölheizung e.V. (IWO).

Deshalb unterstützt die deutsche Mineralölwirtschaft das CO2-Minderungsziel der Politik mit einer großen Modernisierungsoffensive. Sie soll bis 2005 den spezifischen Heizölverbrauch pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr, einen Durchschnittswert, von 23 Liter auf 17 Liter reduzieren. Erster Erfolg: Der statistische Verbrauchswert wurde inzwischen schon auf 21 Liter gesenkt. "Energie, die gar nicht erst verbraucht wird, dient dem Klimaschutz und der Umwelt allgemein am besten", sagte dazu ein IWO-Sprecher.


- http://www.baumagazin.de/270