Newsletter

Anzeige

Anwaltshotline
Anwaltshotline

Anzeige

Erstaunlich hohe Nutzungsgrade - Stiftung Warentest lobt moderne Öl-Units

Moderne Ölbrenner-Kessel-Kombinationen, sogenannte Öl-Units, bieten beste Voraussetzungen für einen niedrigen Energieverbrauch, geringe Wärmeverluste und geringe Schadstoffmengen im Abgas.Moderne Ölbrenner-Kessel-Kombinationen, sogenannte Öl-Units, bieten beste Voraussetzungen für einen niedrigen Energieverbrauch, geringe Wärmeverluste und geringe Schadstoffmengen im Abgas. Dies ist erneut eindrucksvoll unter Beweis gestellt worden. "Den hohen Stand der Heiztechnik", so urteilt die Stiftung Warentest in ihrer jüngsten Testreihe, "spiegelt die durchweg gute Energieausnutzung der geprüften Fabrikate wider."

Bei reinem Heizbetrieb attestierten die Prüfer den getesteten Öl-Units Nutzungsgrade von 93 bis 95 Prozent. Das einzige Ölbrennwertgerät im Test erreichte ein Nutzungsgrad von - rechnerisch - 103 Prozent. Auch mit Warmwasserbereitung erzielten die Öl-Units nach dem Befund der Warentester "erstaunlich hohe Nutzungsgrade", sie lagen hier meist bei 92 Prozent. Das Ölbrennwertgerät kam bei kombinierter Heizung und Warmwasserbereitung auf ein Nutzungsgrad von 96 Prozent.

Bei einer derart guten Energieausnutzung, so hieß es im Bericht der Stiftung Warentest, dürfte die moderne Ölheizung gegenüber einer Altanlage bis zu 30 Prozent Energie und Heizkosten sparen. "Es lohnt sich nicht, diese Mehrkosten weiterhin durch den Schornstein zu blasen. Kluge Rechner setzen das Geld rechtzeitig für einen neuen Kessel ein."

Was bedeutet rechtzeitig? Wenn der Kessel mit konstant hohen Heizwassertemperaturen betrieben werden muß oder wenn die Temperatur im Heizkeller die 20-Grad-Marke übersteigt, dann sollte die Modernisierung der Heizung nicht länger hinausgeschoben werden, raten die Warentester. Auch wenn der Wärmeschutz des Hauses rundum verbessert wird, empfehle sich der Austausch des Heizkessels, denn nur unter dieser Bedingung könne die erhöhte Wärmedämmung voll wirksam werden.

In diesem Zusammenhang geben die Experten von der Stiftung Warentest freilich folgendes zu bedenken: "Eine nahezu gleich hohe Energieeinsparung erreicht man aber, wenn - mit deutlich geringeren Investitionskosten - zuerst der Kessel auf den neuesten Stand gebracht und später dann auch das Haus gedämmt wird." Daß eine Heizungsmodernisierung neben dem Geldbeutel auch die Umwelt entlastet, liegt nicht allein am geringeren Brennstoffverbrauch, wie sich in den Testergebnissen ablesen läßt. So waren in Sachen Kohlenmonoxid - Ausstoß alle 14 Öl-Unit-Fabrikate, die der Prüfung unterzogen wurden, deutlich besser als die seit 1. Januar 1998 verschärften Anforderungen für die Vergabe des Umweltzeichens "Blauer Engel". Was die Stickoxid-Emissionen anbelangt, verfehlte lediglich ein einziges Testfabrikat sehr knapp die neuen Anforderungen für den "Blauen Engel".

Abschließender Rat der Warentester für modernisierungswillige Hausbesitzer: "Es empfiehlt sich, genaue Preisvergleiche anstellen und bei den Installateuren rechtzeitig Kostenvoranschläge einzuholen. Die Endverbrauchspreise für Heizkessel liegen oftmals um 20 Prozent, in Einzelfällen auch bis 30 Prozent unter den Listenpreisen."


- http://www.baumagazin.de/275