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Sauna (III)

In dieser Ausgabe von Thema der Woche wird sich alles um die "Sauna", und alles was damit zusammenhängt, drehen. In dieser Woche liegt der Schwerpunkt auf den Grundlagen, die in Zusammenhang einer Sauna, von Bedeutung sind.In dieser Ausgabe von Thema der Woche wird sich alles um die "Sauna", und alles was damit zusammenhängt, drehen. In dieser Woche liegt der Schwerpunkt auf den Grundlagen, die in Zusammenhang einer Sauna, von Bedeutung sind. Ursprünglich schreibt man den Finnen die Erfindung der Sauna zu, doch unter den Historikern gibt es keine Übereinstimmung darüber, ob Finnland wirklich das Ursprungsland ist. Das Wort "Sauna" ("Raum aus Holz") ist aus der finnischen Sprache überliefert und gehört dort zum Erbwortschatz. Dieses Wort ist so alt wie die Überlieferung dieser Badeform selbst. Doch auch andere Badeformen werden in unserem Kulturkreis hoch geschätzt.

Die verschiedenen Arten heißer Bäder

Heiße Quellen treten an zahlreichen Stellen der Erde auf. Sie haben schon immer die Aufmerksamkeit des Menschen auf sich gezogen. Manchmal sind die Quelltemperaturen so hoch (z. B. Aachen bis 75 °C), daß man das Wasser zum Baden abkühlen muß.

Saunabad (finnisches Bad)

Sauna ist ein trockenes Heißluftbad in einem hölzernen Raum mit aufsteigenden Bänken zur Nutzung verschiedener Badezonen. Die Temperaturen liegen zwischen 70 und 95 °C (bis 100 °C an der Decke). Kurzzeitig wird Feuchtigkeit durch einen "Aufguß" auf die Ofensteine zugeführt. Die Anwendung erfolgt als Wechselbad (mehrmalig wiederholte Erhitzung und Abkühlung mittels der Außenluft, Kaltwasser oder Schnee).

Türkisches (Arabisches) Bad

Ein Bad mit mehreren Räumen in einem massiven Gebäude, mit einem Warmluft- (40°C) und einem Heißluftraum (50°C). Die Luftfeuchtigkeit wird durch Wasserbecken oder mittelns offenen Kesseln als Dampfentwickler gesteigert. Der Badeablauf wird durch die stufenweise Abkühlung in kühleren Räumen, sowie durch Verweilen in Wohnraumtemperaturen bestimmt.

Russisch-römisches Bad

Diese Badeform umfaßt in der Regel einen Warmluft-, einen Heißluft- und einen Dampfraum. Diese werden nacheinander benutzt und sind ausgestattet mit Duschen, Warmwasser- und Kaltwasserbecken.

Dampfbad

Ähnlich dem Russischen Bad wird hier in 40 bis 45 °C warmer, feuchter Luft, in gefliesten Räumen gebadet. Der Wasserdampf wird in Dampfkesseln produziert und in den Raum geleitet.

Nach dieser kurzen Einführung in die verschiedenen Badeformen nun zurück zum eigentlichen Thema, der Sauna.

[IMG]sauna1.2.gif[/IMG]Saunabaden dient grundsätzlich der Entspannung, der Körperreinigung und der gesundheitlichen Prophylaxe (Vorbeugung). Der Einbau einer Sauna ist in jedes Haus möglich. Wird ein Neubau geplant und besteht seitens der Bauherren Interesse an einer Sauna, so sollten Wasser, Abwasser, Beleuchtung und die Elektroinstallationen bei der Planung berücksichtigt werden. Es bietet sich an, eine Sauna in einem Keller, einer Waschküche, im Bad, auf dem Dachboden oder auf einer Terrasse unterzubringen. Letzteres bietet sogar einen direkten Austritt ins Freie. Eine weitere Möglichkeit ist die Form eines freistehenden Saunahauses im Garten. Da es sehr viele verschiedene Möglichkeiten der Unterbringung einer Sauna gibt, ist eine eingehende Planung von großer Bedeutung. Folgende Aspekte sollten dabei Berücksichtigung finden:

Die Größe einer Sauna richtet sich nach der Anzahl der Badenden. Soll eine Sauna beispielsweise für 4 Personen ausgerichtet werden, so ist eine Mindestgrundfläche von 4 m2 notwendig. Bei einer geschickten Anordnung der Saunaliegen können hier Liegeplätze für bis zu 4 Personen errichtet werden.Die Innenhöhe sollte 2,0 m bis 2,10 m betragen.Der Aufstellungsort für die Saunakabine sollte so gewählt sein, daß die Abluft durch einen Mauerdurchbruch direkt ins Freie abgeführt werden kann. Die Zuluft kann durch einen belüftbaren Vorraum bezogen werden. Außerdem ist eine Sauna der räumlichen Nähe eines Schwimmbades oder eines Fitnessraumes zuzuordnen.Bereits bei der Planung sollten ausreichende Abkühlungsmöglichkeiten Berücksichtigung finden. Empfehlenswert ist mindestens 1 Dusche (mit Warmwasseranschluß zwecks Körperreinigung vor dem Saunabaden), wenn möglich mit einer Körper- und Schwallbrausenkombination.Je nach räumlichen Gegebenheiten sollte ein direkter Zugang zu einer Toilette bestehen.Bei Privatsaunen ist ein spezieller Ruheraum nicht notwendig, da Wohn- und Schlafzimmer für die Entspannung zwischen den Saunagängen zu Verfügung stehen. Ist jedoch ausreichend Platz (mind. 3 m2) für einen Ruheraum vorhanden, empfiehlt sich der Einbau einer Fußbodenheizung. Eine entsprechende Anzahl von Ruheliegen ist dann ebenso selbstverständlich wie eine ansprechende, ruhige und entspannte Atmosphäre.In Bezug auf ein Tauchbecken (ca. 1 m3), welches nur einen Kaltwasseranschluß benötigt, sollte auf einen ständigen Zu- und Überlauf geachtet werden.

Saunatypen

[IMG]sauna1.3.gif[/IMG]Die ursprüngliche finnische Sauna ist ein kleines, beheizbares, freistehendes Holzhäuschen an einem wunderschön gelegenen See. In unseren Regionen ist dies jedoch meist nicht möglich. Die Sauna wird im Haus integriert. Das Kernstück ist die beheizbare Kabine. Hier gibt es die verschiedensten Formen und Ausführungen. Angefangen bei einer Faßsauna, die beliebig plaziert werden kann, über Saunen der Elementbauweise. bis hin zur Blockbohlensauna. Da wir in unserer nächsten Ausgabe von "Thema der Woche" detaillierter über den Saunabau berichten, möchten wir hier nicht weiter ins Detail gehen, sondern zum Abschluß noch einige Empfehlungen zum Saunakauf geben.Beim Kauf einer Sauna sollte auf folgende Punkte geachtet werden:

Bei der Besichtigung der Mustersauna sollte auf die Rahmenverbindungen geachtet werden. Diese sollten fachgerecht verzapft und verleimt sein. Dies gilt für Fertigsaunen ebenso wie für Fertigbausätze. Sollte eine Mustersauna keine Verzapfungen aufweisen, so sollten doch wenigstens die Kanthölzer mit Holzdübeln verbunden sein.Ein wesentliches und wichtiges Element einer Sauna ist die Saunatüre. Saunatüren verfügen über einen massiven Blockrahmen und werden mit Vorspannung gearbeitet, damit sie sich auch bei den hohen Temperaturen nicht verziehen. Die Beschläge sollten aus rostfreiem Material sein. Die Türe sollte sich durch einen Spezialverschluß durch leichten Druck von innen öffnen lassen.Alle Fenster sollten aus Isolierglas bestehen.Beim Kauf von Zubehör sollte auf stabile Ausführung geachtet werden, da sonst die Freude nicht sehr lange anhält.

- http://www.baumagazin.de/482