Schwimmen und sparenEin effektiver Energieeinsatz senkt die Kosten eines privaten Pools drastisch

Nach einer repräsentativen Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach wollen zwei von drei Bundesbürgern, die in den nächsten fünf Jahren die Renovierung ihres Hauses planen, im Rahmen dieses Vorhabens auch Maßnahmen zur Energieeinsparung ergreifen. So lassen sich die Heizkosten deutlich senken und Geldbeutel sowie Umwelt nachhaltig schonen.Günstige Unterhaltskosten
Ähnlich positive Auswirkungen auf die Unterhaltskosten haben die Sanierungen von Hallenbädern und Gartenpools. Nach einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag des Bundesverbands Schwimmbad & Wellness (bsw) wollen rund 56 Prozent der 709.000 privaten Schwimmbadbesitzer ihren Freizeitspaß mit einer ver-besserten Wärmeausnutzung veredeln. Zu den entsprechenden Möglichkeiten gehören beispielsweise energieeinsparende Abdeckungssysteme, Solarabsorberanlagen oder die Installation von Wärmepumpen für eine energieeffiziente Beckenwassererwärmung. Dass sich diese Investitionen lohnen, zeigt ein Blick auf die Kosten. Wird das umsonst und unbegrenzt vorhandene Energiepotenzial der Umwelt konsequent ausgenutzt, liegt der tägliche Betriebsaufwand für eine Wasseroberfläche von 32 Quadratmetern bei lediglich drei Euro oder sogar noch weniger (Informationen: www.bsw-web.de).
Energie aus der Natur
Beispielsweise reduzieren Solarabsorber, die mit Hilfe der Sonnenkraft das Beckenwasser erwärmen, den jährlichen Heizölverbrauch für diese Beckengröße um rund 1.000 Liter. Sie lassen sich problemlos nachträglich auf das Garagendach oder die Gartenpergola montieren. Wer diese spezielle Solaranlage nutzt kann in rund acht Monaten pro Jahr eine angenehme Wassertemperatur von 28 Grad Celsius genießen. Noch mehr am konkreten Wärmebedarf orientiert sich das Blockheizkraftwerk, das im Winter auf Hochtouren und im Sommer auf Sparflamme läuft. Es kann zusätzlich den Grundwärmebedarf des gesamten Hauses decken.
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