Neue Heizung statt AbwrackprämieFörderung energieeffizienter Baumaßnahmen attraktiv wie nie

Energiebewusste Bauherren und Modernisierer können sich freuen: Die Bundesregierung stockt die CO2-Gebäudesanierungsprogramme um 750 Mio. Euro für 2009 auf. Damit sind nach Ansicht von Schwäbisch Hall-Expertin Kathrin Mühe „die Voraussetzungen, ein
energieeffizientes Neubau- oder Sanierungs-vorhaben noch im laufenden Jahr finanziell
zu stemmen, besser denn je“.
Mit der Auffüllung der Sanierungstöpfe stehen der staatlichen KfW-Förderbank nunmehr insge-samt 2,25 Mrd. Euro (statt bisher 1,5 Mrd.) für stark zinsverbilligte Kredite und direkte Zuschüs-se zur Verfügung. In Frage kommen die Förder-mittel zum einen für Bauherren, die ein „KfW-Effizienzhaus“ neu errichten, dessen Primär-energiebedarf niedriger ist als die Vorgaben der ab 1. Oktober 2009 geltenden Energieeinspar-verordnung (EnEV 2009). Außerdem profitieren Eigentümer, die vor 1995 gebaut haben und jetzt mit einer Renovierung die Energiebilanz der ei-genen vier Wände spürbar verbessern. Faustre-gel: Je höher die Energieeffizienz des Gebäudes, desto höher die Förderung. Im Höchstfall sind direkte Zuschüsse bis zu 75.000 Euro möglich.
Die Besonderheit: Die staatlichen Finanzspritzen können Häuslebauer und Modernisierer nicht direkt bei der KfW beantragen, sondern nur über ein Kreditinstitut. Mühe: „Jetzt ist der ideale Zeit-punkt, seinen Bank- oder Bausparberater auf die KfW-Förderung anzusprechen. Wer noch vor dem Winter etwa seine Heizungsanlage moder-nisiert oder die Wärmedämmung seines Hauses optimiert, spart doppelt: Die KfW-Förderung macht das Vorhaben deutlich billiger und die Heizkosten werden langfristig spürbar gesenkt.“

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