Bauen mit Rücksicht auf die UmweltDiese Fakten über ökologische Häuser sollten Sie kennen!

Beim Hausbau entscheiden sich immer mehr Bauherren für ein Energiesparhaus. Die ökologische Bauweise schont die Umwelt und bietet durch die Förderung der KfW-Bank gleichzeitig ein gewisses Sparpotenzial. Worauf müssen Immobilienkäufer beim Erwerb eines Öko-Hauses achten und was sagt die Energieeffizienzklasse über den Energiesparwert aus? 
Nachhaltige Senkung der Energiekosten

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Fachleute bescheinigen dem Energiesparhaus ausgezeichnete u-Werte und eine hohe Energieeffizienz. Ökologische Häuser decken demnach den größten Teil des Energiebedarfs im Haus. Einer nachhaltige Senkung der Energiekosten steht ein verglichen mit herkömmlichen Immobilien höherer Kaufpreis gegenüber. Um eine Förderung durch die KfW-Bank zu erhalten, müssen eine Reihe unterschiedlicher Kriterien erfüllt werden. Das Gebäude wird dabei hinsichtlich des möglichen Energieverlustes durch Wände, Fenster und Dach beurteilt. Der solare Energiegewinn, der sich durch den Einbau spezieller Fenster erzielen lässt, wird dabei ebenfalls berücksichtigt. Das Energiesparpotenzial eines Öko-Hauses ist auch davon abhängig, wieviel Fenster- Wand- und Glasfläche vorhanden ist. Die Sonneneinstrahlung ist nicht überall gleich, weshalb bei der Berechnung der Energieersparnis auch der Standort eines Hauses berücksichtigt werden muss. Beim Energie-effizienten Hausbau sind die Wohnräume stets nach Süden ausgerichtet, da auf diese Weise weniger Heizwärme benötigt wird. An der Nordseite liegen Räume, die wenig beheizt werden, wie Schlafzimmer. Zusätzliches Energiespar-Potenzial bietet der Einbau großer Fenster oder die Verwendung einer transparenten Wärmedämmung auf der Südseite des Hauses. Seitens der Kfw sind die zu fördernden Heizungsarten streng festgelegt. Dabei wird Hauseigentümern die Möglichkeit eingeräumt, unterschiedliche Heizungsarten miteinander zu kombinieren. In Grönland werden seit Langem polarisolierte Häuser und Wohnungen gebaut, die durch eine ausgeklügelte Konstruktion, starke Außenwände und eine edelgasgefüllte Dreifachverglasung eine hohe Wärmedämmung besitzen. Dieses ökologische Konzept wird auch hierzulande angeboten. Geheizt wird mit modernen Pellet-Heizungen mit Innenschornstein, wobei ein Pellet-Gewerbetank und eine Förderschnecke oder eine Außenluft- oder Wasser-Sole-Wärmepumpe über eine Fußbodenheizung behagliche Wärme im Haus verteilt. Von deutschen Bauherren werden Experten zufolge Wohnhäuser in Holzbauweise bevorzugt. Der Baustoff Holz ist umweltfreundlich und wird in Deutschland traditionell zum Hausbau verwendet. Für Bauherren mit Interesse an einem gesunden Wohnklima und Ressourcen schonender Haustechnik bieten sich zum Beispiel Fertighäuser in Holzbauweise der Firma Danhaus an. Die Fertighäuser sind förderfähig und erfüllen mit ihrer Polar-Isolierung und modernster Wärmepumpen-Heiztechnik die Anforderungen an KfW-Effizienzhäuser. Aufgrund neuer Holzbautechniken hat sich Holz als Baustoff neben den herkömmlichen Baustoffen wie Stein, Beton und Glas etabliert. 

Holz verfügt über ausgezeichnete wärmedämmende Eigenschaften

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Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und eignet sich als Massivholzbau ebenfalls für mehrgeschossige Holzbauten. Experten zufolge lässt sich derzeit ein regelrechter Trend zur Holzbauweise feststellen. Im Verhältnis zu seiner Tragfähigkeit verfügt Holz über sehr gute wärmedämmende Eigenschaften. Fertighäuser in Holzbauweise kommen deshalb mit deutlich geringeren Wandstärken bei gleicher Wärmedämmleistung aus. Zudem ist Holz bei gleicher Tragfähigkeit wesentlich leichter als Stahl und weist eine ähnliche Druckfestigkeit wie Beton auf. Im Gegensatz zu Beton kann Holz auch Zugkräfte aufnehmen. Diese Eigenschaft wird zunehmend beim Hybridbau (Holz-Beton-Verbund) genutzt. Als "warmer" Baustoff ist Holz in der Lage, die Raumluftfeuchte positiv zu beeinflussen, wodurch sich Wohnklima und Wohnqualität erhöhen. Durch den Bau oder Kauf eines Energiesparhauses kann langfristig der Wert der Immobilie gesteigert werden.


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