Welche Farbe für welchen Raum

Nichts ist wichtiger für die Wirkung eines Raumes als die Wandfarbe. Entsprechend schwer tun sich viele Heimwerker mit der Wahl der Farbe für einen Neuanstrich. Um nichts falsch zu machen, entscheiden sich viele dann schlicht und einfach für weiß und bringen eventuell mit farbigen Möbeln und Accessoires etwas Pepp Heim.Wem weiß aber zu langweilig ist, der kann sich an einigen Grundregeln entlang hangeln:

Kleine Räume wirken größer, wenn sie in kalten, hellen Farben gestrichen sind, also beispielsweise luftigem blau oder hellem grau. Für optische Weite sorgen auch etwa hüfthohe helle Sockel. Höher wirken Räume mit vertikalen Streifen und auch wenn die Decke etwas heller gestrichen ist als die Wände.

Große Räume vertragen dunklere, warme Farben. Sind sie zudem sehr hoch, können horizontale Streifen und eine etwas dunkler gestrichene Decke optisch etwas Höhe nehmen.

Darüber hinaus hat jede Farbe ihre eigene farbpsychologische Wirkung. Grob gesagt wirken Rot- und Orangetöne eher anregend, während Blau- oder auch Grüntöne eher beruhigend und harmonisierend wirken.

Zur Auswahl der passenden Farbe sollte man sich zunächst eine Liste mit seinen Lieblingsfarben erstellen. Diese kann man entsprechend ihrer farbpsychologischen Wirkung auf die unterschiedlichen Räume verteilen, also etwa beruhigende Farben eher für das Wohn- und für das Schlafzimmer nutzen, anregende Farben hingegen für Küche, Arbeitszimmer oder auch Esszimmer. Entsprechend der jeweiligen Raumgröße kann man anschließend einen helleren oder dunkleren Ton dieser Farben auswählen.

Autor: jn - //www.baumagazin.de/5757