Umweltministerium erhöhte Förderung für Solaranlagen

System Ölheizung harmoniert bestens mit der Nutzung der Sonnenenergie: Wer auf dem Dach Sonnenkollektoren errichtet, leistet einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz und verringert seine Abhängigkeit von Energiepreisen. Theoretisch liefert die Sonne allein über Deutschland jährlich das Vierfache der weltweit benötigten Energiemenge. Dennoch nutzen bisher viel zu wenige Hausbesitzer die Solarthermie, beklagt Bundesumweltminister Jürgen Trittin. Um dies zu ändern, wurden die Fördersätze für Solaranlagen zum 1. Februar 2003 um mehr als ein Drittel erhöhtSystem Ölheizung harmoniert bestens mit der Nutzung der Sonnenenergie: Wer auf dem Dach Sonnenkollektoren errichtet, leistet einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz und verringert seine Abhängigkeit von Energiepreisen. Theoretisch liefert die Sonne allein über Deutschland jährlich das Vierfache der weltweit benötigten Energiemenge. Dennoch nutzen bisher viel zu wenige Hausbesitzer die Solarthermie, beklagt Bundesumweltminister Jürgen Trittin. Um dies zu ändern, wurden die Fördersätze für Solaranlagen zum 1. Februar 2003 um mehr als ein Drittel erhöht.

Die Neuerrichtung einer solarthermischen Anlage bezuschusst das Umweltministerium nun mit 125 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche, und zwar einheitlich für Flach- wie für Röhrenkollektoren. Bei der Installation einer sechs Quadratmeter großen Solaranlage, die für die Warmwasserversorgung eines Vier-Personen-Haushalts in der Regel ausreicht, steuert der Staat demnach 750 Euro bei.

Wer in absehbarer Zeit ohnehin auf Solarthermie setzen möchte, sollte sein Vorhaben eventuell vorziehen und innerhalb der nächsten Monaten umsetzen, empfiehlt das Institut für wirtschaftliche Oelheizung e.V. (IWO). Anträge für die Förderung von 125 Euro können nämlich nur bis zum 15. Oktober dieses Jahres gestellt werden. Ab 1. Januar 2004, so kündigte das Bundesumweltministerium bereits an, wird der Fördersatz auf 110 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche zurückgeschraubt. Damit soll sichergestellt werden, dass trotz der erwarteten Zunahme von Förderanträgen auch im kommenden Jahr noch genügend Mittel zur Verfügung stehen.

Das System Ölheizung harmoniert übrigens bestens mit der Solarthermie. Denn im Gegensatz zu leitungsgebundenen Heizsystemen fallen bei der Ölheizung keine Grundgebühren an. Das heißt: Im Sommer, wenn sich der Ölheizkessel automatisch ausschaltet und das Warmwasser ausschließlich solar erzeugt wird, bezieht ein Ölheizungsbetreiber die Sonnenenergie zum Nulltarif.

Förderanträge für Solaranlagen müssen an das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gestellt werden:
www.bafa.de
E-mail: solar@bafa.de
Tel. 0 61 96 / 90 86 25


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