Höhere Förderung für Solarstrom nutzen

Betreiber neuer Solarstromanlagen erhalten zukünftig mehr Geld für den selbst produzierten, sauberen Strom als bisher. "Der Gesetzgeber hat die Stromnetz-Betreiber verpflichtet, Solarstrom zu einem vorgegebenen und kostendeckenden Preis privaten Solaranlagenbetreibern abzukaufen," sagt Anette Rehm von der Quelle BausparkasseBetreiber neuer Solarstromanlagen erhalten zukünftig mehr Geld für den selbst produzierten, sauberen Strom als bisher. "Der Gesetzgeber hat die Stromnetz-Betreiber verpflichtet, Solarstrom zu einem vorgegebenen und kostendeckenden Preis privaten Solaranlagenbetreibern abzukaufen," sagt Anette Rehm von der Quelle Bausparkasse. Wer im Jahr 2004 eine Solaranlage errichtet und ans öffentliche Stromnetz anschließt, erhält - je nach Anlagetyp und Montageort - statt bislang 45,7 Cent zukünftig bis zu 62,4 Cent je Kilowattstunde Solarstrom.
Die neuen Einspeisevergütungen für diese Anlagen werden gleichbleibend 20 Jahre plus dem Jahr der Inbetriebnahme der Anlage gezahlt. "Damit rechnet sich die Anlage über den Betrieb von 20 Jahren", betont Anette Rehm. Mit dem neuen Gesetz wurde gleichzeitig auch die Größenbegrenzung aufgehoben, so dass jetzt der Bau von ebenerdigen Solarkraftwerken über Beteiligungsfinanzierungen möglich ist. Damit profitieren erstmals auch Bürger ohne eigenes Dach von der umweltfreundlichen Solarstromtechnik.
Befindet sich die Anlage ausschließlich an oder auf einem Gebäude oder an einer Lärmschutzwand, beträgt die Vergütung bis einschließlich einer Leistung von 30 Kilowatt 57,4 Cent/kWh, ab einer Leistung von 30 Kilowatt 54,6 Cent/kWh und ab einer Leistung von 100 Kilowatt 54 Cent/kWh. Um weitere fünf Cent pro Kilowattstunde erhöht sich die Mindestvergütung, wenn die Anlage nicht auf dem Dach oder nicht als Dach des Gebäudes angebracht ist und einen wesentlichen Bestandteil des Gebäudes bildet, beispielweise integrierte Fassadenanlagen. Mehr Info: www.solarfoerderung.de

- //www.baumagazin.de/2002