Bundestags-Anhörung zu Ökostromgesetz - BEE: Wettbewerbsfähigkeit bald erreicht

Im nächsten Jahrzehnt wird Strom aus erneuerbaren Energien billiger sein als Kohle- und Atomstrom. Das gab Johannes Lackmann, Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) auf der heutigen Anhörung des Bundestags zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bekanntIm nächsten Jahrzehnt wird Strom aus erneuerbaren Energien billiger sein als Kohle- und Atomstrom. Das gab Johannes Lackmann, Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) auf der heutigen Anhörung des Bundestags zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bekannt. Lackmann: „Die Kosten für Ökostrom sinken kontinuierlich. Demgegenüber steigen die Preise für Strom von e.on, RWE und anderen.“ Für die Stromverbraucher fallen die erneuerbaren Energien ohnehin kaum ins Gewicht. Schon heute braucht ein Durchschnittshaushalt nicht mehr als einen Euro pro Monat zusätzlich für sauberen Strom zu zahlen. In den nächsten Jahren wird dieser Betrag kleiner und geht kontinuierlich auf Null.

„Erneuerbare Energien sind der Innovationsmotor für die zukünftige Energieversorgung. Der Ausbau des Ökostroms bringt Versorgungssicherheit, Klimaschutz, Abbau von Energieimporten und die Schaffung von Arbeitsplätzen“, so Lackmann.

Offensichtlich gefällt das der Energiewirtschaft gar nicht. „Sonst ist nicht zu erklären, dass zur Zeit Auftragsgutachten wie Pilze aus dem Boden schießen, die die Erfolge des Ökostromgesetzes in Frage stellen sollen“, so Lackmann. „Wenn die Hofgutachter der Atom- und Kraftwerksindustrie sich in ihren Behauptungen auf die Freiheit der Wissenschaft berufen, ist das schon fragwürdig. Wenn sie dafür aber wie zuletzt sogar vom Bundeswirtschaftsministerium bezahlt werden, lässt das allerdings auf eine gewisse Inkonsistenz des Regierungshandelns schließen.“


Eine umfassende Stellungnahme des BEE zur Sachverständigenanhörung des Umweltausschusses im Bundestag finden Sie unter www.bee-ev.de

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