Erfahren, ertasten, spüren, schauen: Ausstellung erschließt Thema Energie

Warum friert ein Eisbär nicht? Was ist eigentlich Biomasse? Wie lässt sich im Alltag Strom sparen? Antworten gibt ab dem 16. April die interaktive Ausstellung Energie@home. Ein Jahr lang stellt sie im Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK) der Deutschen Bundesstiftung Umwelt zukunftsweisende Energietechnik in den Mittelpunkt. Und das nicht nur in der Theorie: Animationen, Experimente und Modelle zum Anfassen und Ausprobieren laden die Besucher ein, dem Thema Energie selbst auf die Spur zu kommenWarum friert ein Eisbär nicht? Was ist eigentlich Biomasse? Wie lässt sich im Alltag Strom sparen? Antworten gibt ab dem 16. April die interaktive Ausstellung Energie@home. Ein Jahr lang stellt sie im Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK) der Deutschen Bundesstiftung Umwelt zukunftsweisende Energietechnik in den Mittelpunkt. Und das nicht nur in der Theorie: Animationen, Experimente und Modelle zum Anfassen und Ausprobieren laden die Besucher ein, dem Thema Energie selbst auf die Spur zu kommen. Die Ausstellung, eine Kooperation der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) mit der Deutschen Energie-Agentur (dena), zeigt unter anderem an konkreten Beispielen, wie Sonne, Wind und Wasser als Energiequelle im privaten Haushalt genutzt werden können.

„Praxis geht vor Theorie“, beschreibt DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde das Konzept. Die Besucher werden auf 250 Quadratmetern durch sechs Ausstellungsbereiche geleitet. Nach einer Einführung in das Thema Energie und Umwelt geht es um Dämmen, Lüften, Heizen, Strom und um Energie und Haus. „Wir zeigen nicht nur, wie nützlich, umweltschädlich oder begrenzt verschiedene Energiequellen sind“, sagt Brickwedde. „Uns ist es wichtig, den Folgen des weltweiten Energieverbrauchs Lösungen für eine nachhaltige Energieversorgung gegenüberzustellen.“

Und das ganz konkret: Die Besucher können beispielsweise in das Innenleben eines Solarkollektors schauen, mit den Händen spüren, welche Stoffe wirklich gut dämmen, oder am eigenen Leib erfahren, wie viel Energie nötig ist, um einen Discman mit Muskelkraft in Gang zu bringen. Wie viel Energie kostet die morgendliche Dusche und wie hoch ist der Energieverbrauch eines Nordamerikaners, eines Inders und eines Deutschen? Auch das erfahren die Besucher in der Ausstellung.

„Energie@home bietet die Möglichkeit, eigene Erfahrungen mit Energie zu machen“, sagt Brickwedde. „Die Ausstellung zeigt, welche Auswirkungen der tägliche Umgang mit Energie zu Hause auf die Welt hat und was jeder Einzelne zum Klimaschutz beitragen kann.“

Die Ausstellung Energie@home ist montags bis donnerstags von 9 bis 17 Uhr, freitags bis 13 Uhr geöffnet. Führungen werden für Schüler ab der 9. Klasse sowie für Gruppen ab zehn Personen angeboten. Eine rechtzeitige Vorabsprache und Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Eintritt und Führungen sind kostenlos.


Mehr Informationen zur Ausstellung unter: www.energie-at-home.de
Bei Fragen zu Führungen und zur Ausstellungen: Kerstin Schulte (ZUK), Tel.: 0541/9633-941 und Verena Laudahn (ZUK), Tel. 0541/9633-970.

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