Ölpreishoch und KfW-Zinssenkung: Solarwärme günstig wie nie

Kostenlose KfW-Verbraucherberatung unter www.solarfoerderung.de - Die KfW Bankengruppe gewährt ab sofort zinsgünstigere Darlehen für die solare Heizungsmodernisierung. Die Senkung von bisher 2,02 auf nunmehr 1,81 Prozent bei zwanzigjähriger Laufzeit könnte Hausbesitzer in Zeiten des Ölpreishochs verstärkt zu einem Umstieg auf Solarwärme zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung bewegen. Rund 14 Millionen deutsche Haushalte mit ineffizienten und veralteten Heizsysteme sind davon betroffenDie KfW Bankengruppe gewährt ab sofort zinsgünstigere Darlehen für die solare Heizungsmodernisierung. Die Senkung von bisher 2,02 auf nunmehr 1,81 Prozent bei zwanzigjähriger Laufzeit könnte Hausbesitzer in Zeiten des Ölpreishochs verstärkt zu einem Umstieg auf Solarwärme zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung bewegen. Rund 14 Millionen deutsche Haushalte mit ineffizienten und veralteten Heizsysteme sind davon betroffen.

Laut Angaben der Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft (UVS) waren Solaranlagen noch nie so wirtschaftlich wie heute. Mit der aktuellen Zinssenkung amortisieren sich die Kosten für eine Heizungsmodernisierung in Verbindung mit dem Einbau einer Solarwärmeanlage jetzt erheblich schneller. Zudem können die einmaligen Sanierungskosten über öffentliche Zuschüsse und staatlich subventionierte Darlehen meist vollständig gedeckt werden. Eine Investition, die sich angesichts der immens gestiegenen Brennstoffkosten schnell bezahlt macht. Allein in den vergangenen 24 Monaten kletterte der Heizölpreis um über 30 Prozent.

Förderanträge für die zinsgünstigen Kredite können sowohl von privaten Hauseigentümern als auch von Wohnungsbaugesellschaften gestellt werden. Sanierungsgelder fließen, wenn das Haus vor 1979 errichtet und der auszutauschende Heizkessel vor dem 01.06.1982 eingebaut wurde. Ein weiterer Teilschuldenerlass von 20 Prozent winkt, wenn der Eigentümer nachweisen kann, dass nach der Modernisierung ein bestimmtes Maß an CO2 und Energie eingespart wird. Die UVS weist zudem auf die Kombinationsmöglichkeit mit anderen Förderprogrammen hin. Im Rahmen des Marktanreizprogrammes wird z.B. vom Bundesamt für Wirtschaft zusätzlich ein nicht rückzahlbarer Zuschuss von 110 Euro je Quadratmeter Solarkollektorfläche gewährt.

Carsten Körnig, Geschäftsführer der UVS: "Heizen und Warmwasser mit Sonnenenergie setzt sich zunehmend durch und alle profitieren: Hausbesitzer sparen und werden unabhängiger. Durch die Sanierung einer alten Heizung in Verbindung mit einer neuen Solarwärmeanlage können Bauherren ihren jährlichen Öl- bzw. Gasverbrauch um bis zu 50 Prozent senken".

Rund 700.000 deutsche Eigenheimbesitzer nutzen inzwischen Solarenergie für die solare Wärmegewinnung. Schon mit einer sechs Quadratmeter großen Solarkollektorfläche kann nach UVS-Angaben der Warmwasserbedarf für 2.000 Duschgänge gedeckt werden. Zusammen mit dem Einbau besonders sparsamer Brenner können so bei Altbauten jährlich über 1.000 Liter Öl eingespart werden. Eine Halbierung der Heizkosten ist damit möglich.

Eine individuelle Förderberatung stellt die UVS gemeinsam mit der bundeseigenen KfW Bankengruppe im Internet unter www.solarfoerderung.de kostenfrei bereit.


www.solarwirtschaft.de

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