Lokales Engagement für die Sonne - Konferenz in Hannover - Zur RegioSolar-Konferenz vom 3.-4. November werden über 250 lokal engagierte Akteure in der niedersächsischen Landeshauptstadt erwartet

Vom 3. bis 4. November treffen sich im Rahmen der 3. RegioSolar-Konferenz in Hannover professionelle und ehrenamtliche Vertreter von Solarinitiativen aus ganz Deutschland. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) rechnet als Veranstalter mit mehr als 250 Teilnehmern. Damit ist die RegioSolar-Konferenz die größte deutsche Veranstaltung zum Austausch von Bürgern, Vereinen, Handwerkern und Kommunalvertretern, die sich in den Städten, Gemeinden und Landkreisen für eine nachhaltige Energieversorgung engagieren. Die zum dritten Mal stattfindende Konferenz belegt, dass Energiepolitik nicht nur in Berlin gemacht wird, sondern auch vor Ort erfolgreich mit gestaltet werden kann und sich hierbei immer mehr Bürgerinnen und Bürger engagieren. Gefördert und unterstützt wird die Konferenz durch das Bundesumweltministerium, der Klimaschutzagentur Region Hannover und proKlima – Der enercity-FondsVom 3. bis 4. November treffen sich im Rahmen der 3. RegioSolar-Konferenz in Hannover professionelle und ehrenamtliche Vertreter von Solarinitiativen aus ganz Deutschland. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) rechnet als Veranstalter mit mehr als 250 Teilnehmern. Damit ist die RegioSolar-Konferenz die größte deutsche Veranstaltung zum Austausch von Bürgern, Vereinen, Handwerkern und Kommunalvertretern, die sich in den Städten, Gemeinden und Landkreisen für eine nachhaltige Energieversorgung engagieren. Die zum dritten Mal stattfindende Konferenz belegt, dass Energiepolitik nicht nur in Berlin gemacht wird, sondern auch vor Ort erfolgreich mit gestaltet werden kann und sich hierbei immer mehr Bürgerinnen und Bürger engagieren. Gefördert und unterstützt wird die Konferenz durch das Bundesumweltministerium, der Klimaschutzagentur Region Hannover und proKlima – Der enercity-Fonds.

Berlin/Hannover 19.09.06 -Angesichts explodierender Energiekosten, der steigenden Abhängigkeit von Energieimporten und dem unübersehbaren Klimawandel spielt der Ausbau Erneuerbarer Energien eine immer wichtigere Rolle. Vielerorts setzen sich lokale Initiativen seit vielen Jahren für eine zukunftsfähige Energieversorgung ein und sind damit Schrittmacher für die Energiewende. Die Konferenz bietet allen Aktiven und Interessierten die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch, gibt umfangreiche Anregungen für die eigene Arbeit und fördert damit die Vernetzung der Aktionen.

"Mit der Konferenz wollen wir deutlich machen, wie wichtig die lokalen Aktivitäten für die Gestaltung einer zukunftsfähigen Energieversorgung sind und sie dabei unterstützen und motivieren, ihre Aktivitäten zur Verbreitung der Solarenergie in den Regionen fortzusetzen", umreißt Gerhard Stryi-Hipp, Geschäftsführer des BSW, die Konferenzziele. In einem umfangreichen Vortragsprogramm werden interessante Beispiele vorgestellt und in mehreren thematisch abgestimmten Workshops konkrete Fragestellungen bearbeitet, wie z.B. rechtliche und finanzielle Aspekte bei der Organisation von Bürger-Sonnenkraftwerken.

Kommunalforum für lokale Entscheider
Bereits am Vortag, dem 2. November 2006, findet das 2. RegioSolar-Kommunalforum statt. Die Fach-Veranstaltung richtet sich speziell an Bürgermeister, Gemeinderäte, Verwaltungsvertreter und sonstige kommunale Vertreter und wird vom Deutschen Städte- und Gemeindebund, dem Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund, dem Klima-Bündnis und agenda-transfer unterstützt. Hauptthemen sind die Rolle der Kommune in der Energiepolitik und Strategien und Handlungsansätze für eine zukunftsfähige Energieversorgung.

"Für Städte, Gemeinden und Kommunen wird eine nachhaltige Energieversorgung ein immer wichtigerer Standortfaktor. Wir wollen mit der Integration des Kommunalforums in die RegioSolar-Konferenz die vielfältigen Möglichkeiten der Kommunen aufzeigen, die Energieversorgung vor Ort mit zu gestalten und zukunftsorientiert auszurichten", so Gerhard Stryi-Hipp weiter.

Solare Pionierstadt Hannover
Hannover bietet den passenden Rahmen für die Konferenz. Hier findet nicht nur das größte Solarfest Deutschlands statt. Hier startete auch die Solarinititiative "Solarenergie kommt!". Das große Engagement einer Vielzahl lokaler Solarprojekte wird seit 1998 aus Mitteln des enercity-Fonds unterstützt. Die niedersächsische Landeshauptstadt beheimatet zudem eine Klimaschutzagentur, die die Netzwerk- und Kampagnenarbeit im Bereich erneuerbarer Energien in der Region koordiniert.

Hintergrundinformationen RegioSolar
Das Projekt RegioSolar wurde vom Bundesverband Solarindustrie e.V. (heute Bundesverband Solarwirtschaft (BSW)) mit Unterstützung des Bundesumweltministeriums (BMU) im Jahr 2003 gestartet. Basis ist die Studie "Solarinitiativen in Deutschland", die erstmals die Bedeutung der Initiativen untersuchte. Ziel von RegioSolar ist es, bestehende Solarinitiativen zu stärken und neue anzustoßen. Die erste RegioSolar-Konferenz fand im April 2004 unter der Schirmherrschaft von Minister Trittin in Berlin statt. 2005 empfing Fürstenfeldbruck die Solarinitiativen aus ganz Deutschland. Die Internetplattform www.regiosolar.de bietet ein Verzeichnis von rund 300 Solarinitiativen. Neben News, Themenforen und Kontaktdaten bietet das Portal kostenfreie Marketing- und Internetwerkzeuge für die Öffentlichkeitsarbeit der Initiativen.

Infos/Anmeldung/Programm
Das Konferenzprogramm ist ab sofort abrufbar unter www.regiosolar.de . Die Teilnahmegebühr für die Konferenz beträgt 40 Euro, für das Kommunalforum sind 20 Euro zu entrichten. Eine Anmeldung ist erforderlich.
RegioSolar c/o Bundesverband Solarwirtschaft e. V
Telefon: 030 297778820
Fax: 030 2977788 99
E-Mail: info@regiosolar.de

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