Der Austausch von alten Fenstern lohnt sich mehr denn je: Clever Energiesparen mit Fördergeldern

Jeder Wohnungs- und Hauseigentümer kennt die Situation: Jahr um Jahr fällt die Heizkostenrechnung höher aus und reißt ein großes Loch in die Haushaltskasse. Bewohnt er die Immobilie nicht selbst, wird die erhöhte finanzielle Belastung an den Mieter weiter gegeben. Seit 1990 sind die Kosten für Heizwärme in privaten Wohngebäuden um das Dreifache gestiegen, mit einer besonders drastischen Steigerung von ca. 20 Cent/Liter für Heizöl allein im letzten JahrJeder Wohnungs- und Hauseigentümer kennt die Situation: Jahr um Jahr fällt die Heizkostenrechnung höher aus und reißt ein großes Loch in die Haushaltskasse. Bewohnt er die Immobilie nicht selbst, wird die erhöhte finanzielle Belastung an den Mieter weiter gegeben. Seit 1990 sind die Kosten für Heizwärme in privaten Wohngebäuden um das Dreifache gestiegen, mit einer besonders drastischen Steigerung von ca. 20 Cent/Liter für Heizöl allein im letzten Jahr.

„Um sich von dieser rasant ansteigenden Preisentwicklung auf dem Energiemarkt unabhängig zu machen, ist es sinnvoll, den Energiebedarf des Hauses langfristig zu senken“, so Horst Kneer, Inhaber von Kneer-Südfenster, einem der größten Fenster- und Haustürenhersteller in Deutschland. „Das schafft man zum Beispiel mit dem Austausch alter Fenster gegen zeitgemäße Bauelemente mit hochwärmedämmendem Isolierglas und entsprechendem Rahmen“. Denn bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus können Hausbesitzer ohne Wärmelecks in der Fassade jährlich bis zu 300 ,- Euro einsparen. Auf die Lebensdauer eines Hauses umgerechnet, kommt da einiges zusammen und gleichzeitig wird der Verkaufswert der Immobilie gesteigert. Zusätzlich verbessern moderne Fenster auch noch das Wohnraumklima, da Zuglufterscheinungen durch Kälteabfall an der Fensterscheibe der Vergangenheit angehören.

KfW-Förderprogramm der Bundesregierung

Die auf der Hand liegenden Vorteile von energieeinsparenden Fenstern spiegeln sich seit dem 01.01.2006 (Überarbeitung: 01.06.2006) in dem Förderprogramm Wohnraum Modernisieren „Standard-Maßnahmen“ der KfW-Förderbank (Kreditanstalt für Wiederaufbau) wieder. Dort werden
energetische Modernisierungsmaßnahmen wie der Fenstertausch mit einem zinsgünstigen Darlehen gefördert. Aktuell heißt das für den Bauherren: Pro Wohneinheit werden bis zu 50.000 Euro gewährt, mit einem effektiven Zinssatz von 2,02 % und einer Laufzeit von 20 Jahren. Entscheidet man sich für ein ganzes Maßnahmenpaket des KfW-Co2-Gebäude¬sanierungsprogramms – dort ist auch der Fenstertausch berücksichtigt –, sind die Zinssätze noch geringer. Die aktuellen Konditionen und weitere Informationen stehen im Internet unter www.kfw.de. Die Förderung umfasst auch neuere Gebäude mit einem Fertigstellungsdatum bis Ende 1983. Kam in diesen Häusern unbeschichtetes Isolierglas zum Einsatz, was übrigens noch bis 1994 häufig der Fall war, so ergeben sich bereits enorme Energieeinsparungen. Wird Einfachglas ausgetauscht, so beträgt die Ersparnis an Heizöl oder Gas sogar mehr. Den Antrag stellen interessierte Bauherren oder Renovierer über ihre Hausbank vor Beginn der Baumaßnahme.

Absetzbarkeit von Handwerkerrechnungen

Hat sich ein Bauherr zum Fenstertausch entschlossen, ergeben sich weitere finanzielle Vorteile – vorausgesetzt er überlässt den Einbau Profis. Denn seit dem 01.01.2006 können Handwerkerrechnungen über Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsarbeiten am Haus, in der Wohnung und auf dem Grundstück bei der Steuererklärung berücksichtigt werden. Abgesetzt werden können 20 % der Arbeitskosten sowie die anteilige Mehrwertsteuer bei einem Betrag bis zu 3.000 Euro. Das heißt bis zu 600 Euro können so zusätzlich eingespart werden. Wichtig ist dabei, sich eine nach Material- und Arbeitskosten aufgeschlüsselte Rechnung vom Handwerker geben zu lassen, da das neue Gesetz sich nur auf die Arbeitskosten bezieht. Den Fenstereinbau einem Profi zu überlassen, hat aber noch einen weiteren Vorteil: Jede Energiesparmaßnahme ist nur so gut wie ihre Ausführung. Die besten energetischen Fenster helfen nichts, wenn durch unsachrechten Einbau Wärmeschlupflöcher – sogenannte Wärmebrücken – zwischen Fenster und Hauswand entstanden sind. Auch Schimmelbildung kann eine Folge von laienhaften Fenstermontagen sein. Weitere Informationen über die „richtigen“ Fenster für „ihr“ Haus und den sachgerechten Einbau erhalten qualitätsbewusste Bauherren telefonisch unter 07333/83-0 oder im Internet: www.kneer-suedfenster.de.


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