1,2 MW Freilandanlage in Garmisch auf MülldeponieCO2-neutrale Ski-Weltmeisterschaft geplant

Garmisch-Partenkirchen will als Gastgeber der Ski-Weltmeisterschaft 2011
mit einer weitgehend CO2-neutralen Veranstaltung Impulse für die
Klimaneutralität großer Sportereignisse geben.
Einen Beitrag hierzu soll eine neue 1,21 MW Photovoltaik-Freilandanlage leisten, welche die  Donauer Solartechnik als Generalunternehmer für die Garmischer Gemeindewerke errichtet hat.  Die 1,2 MWp Photovoltaikanlage wird rund 320 Einfamilienhaushalte mit
Strom versorgen. Mit dem prognostizierten Jahresertrag vermeidet die
Gemeinde Garmisch-Partenkirchen jährlich etwa 712 Tonnen CO2-Emissionen.
Eine besondere Herausforderung für das Projektteam stellte dabei das Grundstück dar, auf dem die Anlage angebracht werden sollte: eine in rund 860 Meter Höhe liegende, brachliegende und entsprechend oberflächenversiegelte Müllkippe. Problem dabei: Da bei starkregen das Wasser nicht ablaufen kann mussten für das Setzen der Fundamente Spezialmaschinen eingesetzt werden. Und da zusätzlich in den Bergen mit erhöhter Schnee- und Windlast gerechnet werden muss, wurde auf (insgesamt 5510) besonders robuste Module zurückgegriffen.

Die Donauer Solartechnik hat sich insbesondere auf den Bau von PV Großanlagen auf Sonderflächen wie beispielsweise Mülldeponien oder kontaminierte Flächen mit speziellen Bodenanforderungen spezialisiert.   

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