LED statt GlühbirneUmweltfreundliches Wohlfühllicht

Dank EU-Richtlinien steht das Aus stromfressender Glühbirnen bevor - doch mit den als Nachfolger gehandelten Energiesparleuchten ist bei weitem nicht jeder glücklich. Denn die angeblich umweltfreundlichen - weil energiesparenden - Leuchten haben so manchen gravierende Nachteil.So enthalten die Leuchten beispielsweise Quecksilber und dürfen daher nicht im Hausmüll entsorgt werden. Zudem erzeugen sie ausschließlich kaltes Licht und sind oft auch nicht so hell wie die zuvor verwendeten Glühbirnen, was gerade in Wohnräumen stören kann.  Und schließlich: Die Lebensdauer vieler Energiesparlampen ist bei weitem nicht so hoch wie von den Herstellern angegeben - die Beleuchtung wird dadurch auf Dauer wesentlich teurer als gedacht. Da die EU sich kaum erweichen lassen wird, den Glühbirnenbann wieder aufzuheben, verspricht einzig der Umstieg auf LED-Beleuchtung Abhilfe. Zwar sind sind Birnen, bestehend aus einer Vielzahl der kleinen Leuchtdioden noch vergleichsweise teuer, dafür aber versprechen sie eine Leuchtdauer von bis zu 50.000 Stunden - weit über 5 Jahre also,  ohne Unterbrechung. Und am Ende ihrer Lebensdauer sind die Leuchten nicht einfach defekt, sondern geben einfach weniger Licht ab.  Zudem decken LED Leuchten die unterschiedlichsten Lichtfarben und Helligkeitsspektren ab, eigenen sich für eine angenehme Innenraumbeleuchtung also deutlich besser als die kalten Energiesparlampen - und verbrauchen dabei auch noch weniger Strom. Und da die einzelnen Leuchtdioden so klein sind, ermöglichen sie Designern ganz neue Gestaltungsformen. Es spricht also einiges für LED-Leuchten - mittelfristig dürfte daher nicht nur der Glühbirne, sondern auch der Energiesparleuchte das Aus drohen.

Autor: jn - //www.baumagazin.de/4450