Heizkosten um bis zu 15% senkenAutomatisiertes Verfahren zur Effizienzsteigerung benötigt keine Baumaßnahmen

Mit einem innovativen Verfahren lassen sich die Heizkosten im Haus um bis zu 15 Prozent reduzieren. Der sogenannte „hydraulische Abgleich“ sorgt dafür, dass alle Heizkörper gleichmäßig warm werden und erhöht so den Wohnkomfort. Als weltweit erster Hersteller bietet Viessmann dazu ein innovatives, automatisiertes Verfahren für alle Gas-, Öl- und Holz-Heizkessel sowie für Wärmepumpen bis 150 kW und Mikro-KWK-Systeme aus seinem Komplettangebot an.Alles was dazu benötigt wird, passt in den Servicekoffer des Fachhandwerkers. Bauliche Maßnahmen sind nicht erforderlich, in weniger als einer Stunde können bis zu 36 Heizkörper perfekt eingestellt werden. Damit ist das von Viessmann entwickelte Verfahren nicht nur deutlich schneller, sondern auch preisgünstiger als ein herkömmlicher hydraulischer Abgleich. Nicht nur im Neubau, sondern vor allem bei der Heizungsmodernisierung spielt das automatisierte Verfahren, das bei allen Anlagen mit Heizkörpern angewandt werden kann, seine Vorteile aus. Es benötigt keine Angaben zu Länge und Durchmesser der Rohrleitungen, die in vielen Altbauten unbekannt sind oder nur schwer ermittelt werden können. Um den hydraulischen Abgleich durchzuführen, schließt der Fachhandwerker lediglich seinen Laptop sowie – je nach Art der Heizungsanlage – einen Sensor und eine Hocheffizienzpumpe an. Danach werden die vorhandenen Thermostatventilköpfe der Heizkörper durch funkgesteuerte Stellantriebe ausgetauscht und der automatische Messvorgang gestartet. Das TÜV-zertifizierte Verfahren ermittelt dabei die Voreinstellwerte der Ventile sowie die für den möglichst effizienten Betrieb der Heizung erforderliche Pumpendrehzahl und Heizkennlinie. Zum Schluss müssen nur noch die errechneten Einstellwerte auf die Thermostatventile übertragen und die Thermostatköpfe wieder installiert werden. Der hydraulische Abgleich ist nicht nur bei allen Neubauten und Modernisierungsmaßnahmen vorgeschrieben, sondern darüber hinaus auch eine wichtige Voraussetzung für den Erhalt von Investitionszuschüssen oder zinsverbilligten Darlehen. Das System protokolliert die ermittelten Mess- beziehungsweise Einstellwerte und erzeugt auf Wunsch ein vorgefertigtes Formular für den Antrag von KfW-Fördermitteln.

- //www.baumagazin.de/4955