Dämmen, abdichten und modernisierenDie energetische Sanierung

Dämmen, abdichten und modernisieren – die Deutschen sanieren ihre Altbauwohnungen oder errichten komplett neue Passivbauten. Wie aber funktioniert die energetische Sanierung und welche Vorteile ergeben sich dadurch für Staat und Hausbesitzer?
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Lohnen sich energetische Sanierungen wirklich?

Energetische Sanierungen gehören unter Deutschlands Hausbesitzern mittlerweile zum guten Ton. Die Maßnahmen, mit denen das eigene Heim weniger Energie verbrauchen soll, sind den meisten Bauherren und Wohnungsbesitzern hinlänglich bekannt. Informationen zu diesen Umbauten und anderweitige Energiespartipps für das eigene Heim findet man ganz leicht im Internet. Die Tipps zum Sparen auf entega.de können dazu zum Beispiel eine große Hilfe sein. Die Sanierungsmaßnahmen sind generell eine gute Sache und steigern den Wert der jeweiligen Immobilie oft maßgeblich. Mittlerweile ist damit aber auch eine ganze Industrie verbunden. Energieberater, Handwerker und Architekten profitieren vom Sanierungsboom und so mancher stellt sich daher die berechtigte Frage, wie sinnvoll der enorme finanzielle Aufwand in Bezug auf die eigene Immobilie wirklich ist. In vielen Fällen stellt sich ebendiese Frage wiederum nicht, da beispielsweise undichte Fenster- und Türrahmen keinen Zweifel am Sanierungsbedarf lassen. Durch die Einsparungen können die Kosten für die jeweiligen Maßnahmen relativ schnell wieder ausgeglichen werden.

Energetische Sanierungen aus Sicht der Politik

Den Regierungspolitikern dürfte es bei diesem Thema weniger um die Umwelt und die Zufriedenheit der Bürger, als vielmehr um die Umsetzung der Energiewende gehen. Der Abschied von der Kernenergie macht steigende Energiekosten unumgänglich. Leider ist Deutschland in Europa aber schon einsamer Spitzenreiter, wenn es um die Kosten für Strom und Wärmeenergie geht. Am besten wäre es deshalb, wenn die Bürger einfach weniger verbrauchen würden. Das Ziel der Politiker ist dabei recht klar definiert: Bis zum Jahr 2050 soll hierzulande 80 Prozent weniger Energie verheizt werden als noch im Jahre 2010. Dann könnten nämlich einerseits klimapolitische Verpflichtungen eingehalten werden, die seitens der Politik eingegangen wurden, und andererseits müsste man immer weniger in die verschiedenen Kraftwerke investieren.

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