Saisonstart für das „grüne Wohnzimmer“Holz im Außenbereich macht den Garten zum Traum und wird dabei allen Ansprüchen bestens gerecht.

In rund 19,8 Millionen deutschen Privatgärten startet mit den ersten warmen Tagen des Jahres die Freiluftsaison. Der Einsatz des natürlichen Werkstoffs Holz in Form von Sonnendeck, Gartenmöbel oder Pergola steht gleichermaßen bei Frauen und Männern hoch im Kurs. Aus gutem Grund: Holz harmoniert mit der umgebenden Natur, ist leicht zu bearbeiten, austauschbar und zudem kostengünstig. Wer seinen Garten mit Holz gestaltet, erschafft eine wahre Ruheoase direkt vor der eigenen Haustür Das passende Material für jede Anwendung

Mit der richtigen Holzart kann in den meisten Fällen auf chemischen Holzschutz verzichtet werden – und das obwohl das Material durchgehend der Witterung ausgesetzt ist. Wichtig ist nur, dass das Holz trocknen kann, wenn es einmal nass wird. Staunässe, zum Beispiel durch den dauerhaften Kontakt mit feuchtem Erdreich, sollte vermieden werden. Kernhölzer und Arten wie Lärche, Douglasie, Eiche und Robinie sind besonders robust. So sind Lärche und Douglasie auch die bevorzugte Wahl, wenn es um Zäune, Pergolen oder die Beplankung einer Terrasse geht. Und auch die Gartengeräte sind in einem Gartenhaus aus Lärchenholz gut aufgehoben. Freude für die kleinsten Gartenfreunde garantieren Hölzer wie Eiche und Robinie: Denn sie eignen sich dank ihrer splitterfreien Oberfläche bestens für Spielgeräte wie Schaukel oder Klettergerüst. Wird Holz im Freien dauerhaft statisch belastet, sollte vorbehandeltes Material verwendet werden. Für die Unterkonstruktion einer Terrasse eignet sich zum Beispiel kesseldruckimprägnierte Kiefer. Eine Alternative für die Terrassendielen bietet seit einigen Jahren so genanntes Thermoholz, das durch eine spezielle Hitzebehandlung Wasser abweisend reagiert. Vorteilhaft: Selbst bei direkter Sonneneinstrahlung heizen sich zum Beispiel die Dielen einer Holzterrasse nicht unangenehm auf.

Die richtigen Möbel für entspannte Momente


Bei Gartenmöbeln ist Holz ebenfalls eine gute und langlebige Wahl. Gartenfreunden steht ein breites Sortiment an Stühlen, Tischen, Bänken und Liegen zur Verfügung. Alle Möbel können direkt auf Rasenflächen gestellt werden. Allerdings gilt auch hier: Der direkte Kontakt mit dem feuchten Untergrund sollte nicht dauerhaft sein. Geht die Standzeit über einige Tage hinaus, sollten für die Füße spezielle Kunststoffgleiter verwendet werden. Außerdem sollte man die Möbel auf feuchtem Untergrund nicht abdecken, damit sich keine Staunässe bildet.

Gartenfreude im Einklang mit der Natur


Insgesamt entsteht durch das lebendige Material Holz eine Atmosphäre zum Wohlfühlen. Mit den Jahren erhalten die unbehandelten Holzelemente im Garten eine silbergraue Färbung, die ihren natürlichen Charakter zusätzlich unterstreicht. Gartenbesitzer leisten mit ihrer Entscheidung für das natürliche Material gleichzeitig einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz. Denn jedes verbaute Stück Holz bindet über die gesamte Dauer seiner Verwendung klimaschädliches Kohlendioxid (CO2).So steht der Entspannung – am besten auf einer Liege oder einem Gartenstuhl aus Holz – nichts mehr im Wege.

Mehr Informationen zum Bauen, Wohnen und Leben mit Holz gibt es unter www.infoholz.de. Unter www.shop.infoholz.de stehen darüber hinaus zahlreiche Infohefte zur Bestellung und zum Download zur Verfügung. Unter anderem der Titel „Außenbereiche gestalten“.

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