Holz-Terrassen:Tropenholz-Alternative aus heimischen Wäldern?

Wer bisher eine dauerhaltbare Terrasse aus unbehandeltem Holz wollte, kam an Tropenholz als Material kaum vorbei. Die meisten Experten waren sich einig: Nur Tropenholz widersteht deutschem Dauerregen sowie Pilz- und Schädlingsbefall auch über längere Zeit hinweg. Sorgt proGOODWOOD jetzt für ein Umdenken?Mit diesem Spezial-Thermoholz aus heimischer Buche, Esche und Eiche hat das niedersächsische Sägewerk Hagensieker, so die Verantwortlichen, eine bezahlbare Alternative entwickelt, die vor allem auch für den Terrassenbau gut geeignet ist. Denn: Das Spezial-Thermoholz kombiniert die bekannt guten Produkteigenschaften von Tropenholz mit den ökonomischen und ökologischen Vorteilen heimischen Laubholzes.

Die Niedersachsen haben dafür das so genannte Thermoverfahren so verändert und weiterentwickelt, dass proGOODWOOD zum Ersatz für all die Einsatzzwecke werden kann, bei denen bisher Tropenholz zur Anwendung kam. Also vor allem für den Terrassenbau, aber auch für Fassadengestaltungen, Innenraumböden, Möbel, Teich- oder Swimmingpool-Umbauungen ...

Ohne Einsatz von Imprägnierungen, nur durch ein gezieltes Einwirken von Wärme und Wasser wird heimisches Laubholz dabei so verändert, dass das Endprodukt in seinen Eigenschaften umfassend optimiert werden kann. Was Dauerhaftigkeit, –festigkeit, Dimensionsstabilität, Haltbarkeit in feuchter Umgebung sowie die Resistenz gegen Pilze, Bakterien und Insekten betrifft, soll es demnach mindestens auf dem Niveau von handelsüblichem Teak liegen. Außerdem entspricht es – so die Verantwortlichen von Hagensieker – allen relevanten Bau- und Verarbeitungsnormen. proGOODWOOD-Buche erreicht sogar die höchste Dauerhaftigkeitsklasse 1 nach DIN EN 350-1! Besonders vorteilhaft sei außerdem so Hagensieker weiter, dass die Oberfläche auch feucht und ohne Riffelung besonders rutschfest bleibt, weil die Grünspanbildung reduziert ist.

„Einfacheres Tropenholz, zum Beispiel das meiste Bangkirai, lassen wir damit weit hinter uns“, so Martin Hagensieker, „denn unser Holz überzeugt unter anderem mit Top-Qualität, einer astfreien Oberfläche und einem durchgängig einheitlichen Farbton!“ Punkten können die spezialwärmebehandelten Terrassendielen auch beim Thema „Verlegung“: Durch ein Zeit und Material sparendes Endlosverlegesystem mit einer Nut-Federverbindung entfällt lästiges und materialintensives Stoßen auf der Unterkonstruktion. Ein spezielles Klammersystem macht die Verlegung „zum Kinderspiel“, so Hagensieker.

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© proGOODWOOD
„Optisch erfüllen unsere Spezial-Thermoholzprodukte mit ihren Tonspielarten von Goldbraun bis Ebenholzschwarz sowieso besondere Ansprüche“, so Martin Hagensieker vom gleichnamigen Sägewerk, „in Kombination mit den überzeugenden physikalischen Eigenschaften und den Vorteilen einer heimischen Holzherkunft und des Verzichts auf chemische Behandlungsmethoden wird für die Kunden in der Tat eine interessante Tropenholz-Alternative daraus.“ Gerade ökologisch soll proGOODWOOD entscheidende Pluspunkte sammeln: Durch die ausschließliche Verwendung heimischer Laubholz-Arten werde die nachhaltige naturnahe Forstwirtschaft in Deutschland unterstützt, so Hagensieker, und zugleich die wertvollen Ressourcen der Tropenwälder geschützt. Weil lange Anfahrtswege aus Übersee entfallen und die Verarbeitung komplett in Eigenregie durch das Sägewerk Hagensieker durchgeführt wird, zahle sich dieser ökologische Vorteil für den Kunden zudem auch noch finanziell aus.

Erhältlich ist proGOODWOOD in unterschiedlichsten Zuschnitten. Material- und farbtonseitig besteht derzeit die Wahl zwischen Buche, Esche und Eiche – und zwar jeweils in „strong“- (dunklerer Farbton) und in „medium“-Ausführung (hellere Variante).

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