Einen Baum fällen: So gelingt'sArbeitsanleitung und Tipps

Jeder Hobby-Gärtner kennt klassische Gartengeräte wie Gartenscheren, Hacken, Grubber, Spaten oder Rechen. Sollen in der Gartengestaltung hingegen größere Veränderungen vorgenommen werden, reichen Schaufel und Schubkarre nicht aus. Größere Geräte und Maschinen wie Stapler oder Arbeitsbühnen sind für einige Arbeiten im Garten oder auf dem Grundstück unerlässlich.Beim Fällen großer Bäume ist technische Unterstützung gefragt
Ob beim Einrichten einer Kläranlage oder dem Verschneiden von großen Bäumen – derartige Arbeiten im Garten bedürfen stets bestimmter Maschinen. Sind die Bäume hoch gewachsen und müssen diese gar gefällt werden, ist eine Arbeitsbühne unerlässlich. Ist eine Baumfällgenehmigung für das Gewächs notwendig, müssen Sie diese Genehmigung vor der Baumfäll-Aktion beim zuständigen Amt einholen. Da Verstöße gegen gesetzliche Vorschriften mit hohen Ordnungsgeldern geahndet werden, müssen Sie weiterhin den gesetzlich vorgeschriebenen Zeitraum zum Baum fällen einhalten – am besten eignen sich die Wintermonate bei leichten Plusgraden. Haben Sie alle erforderlichen Werkzeuge wie Kettensägen, Äxte oder Spaltkeile griffbereit, kann die Arbeit beginnen.

Eine Arbeitsanleitung zum Verschneiden und Baum fällen
Bevor Sie mit dem Baum fällen beginnen, errichten Sie einen abgesicherten Gefahrenbereich. Dieser Gefahrenbereich sollte sich auf einen Bereich vom Eineinhalbfachen der Baumlänge belaufen. Anschließend benötigen Sie die Arbeitsbühne, um den Baum von oben nach unten zu entasten. Möchten Sie Ihren Baum ‚nur’ verschneiden, hätten Sie die Arbeit an dieser Stelle erledigt. Weitere Schritte sind zum Fällen eines Baums nötig. Bei einem besonders hohen Baum empfiehlt es sich, dass Sie die Baumbereiche nicht nur entasten, sondern den Stamm auch schrittweise zurückschneiden. Somit reduzieren Sie bei der das Risiko, dass der Baumstamm bei der endgültigen Fällung durch unvorhergesehene Ereignisse Schaden anrichtet. Anschließend schneiden Sie den Fallkerb mit der Motorsäge in die Fallrichtung des Baumes. Hierfür führen Sie einen waagerechten Schnitt – die so genannte Fallkerbsohle – am unteren Ende des Baumstammes durch. Bitte denken Sie daran, dass die Schnitttiefe ungefähr ein Drittel des Stammdurchmessers beträgt. Anschließend schneiden Sie am Baum von schräg oben bis hin zur Fallkerbsohle. Das Resultat ist bei ordentlicher Bearbeitung ein aus dem Baumstamm heraustrennbarer Keil. Auf der Rückseite des Baumstamms nehmen Sie nun den Fällschnitt vor, indem Sie die Kettensäge etwa fünf Zentimeter über dem Fallkerb ansetzen. Allerdings schneiden Sie den Baum nicht komplett bis zum Fallkerb, sondern erhalten einen kleinen Steg in der Mitte des Stamms. Im Idealfall wird der Baum nun seitlich abknicken. Haben Sie die Baumfällung entsprechend durchgeführt, sollte der Baum problemlos in die von Ihnen gewünschte Richtung abknicken.

Maximale Sicherheit: Das ‚A’ und ‚O’ beim Bäume fällen
Neben der richtigen Technik und Ausstattung spielt der Sicherheitsaspekt beim Baum fällen eine wichtige Rolle. Kraftvolle Werkzeuge wie Kettensägen müssen eindringlich mit dem nötigen Respekt behandelt werden, um jegliches Risiko zu vermeiden. Ein Helm als Kopfschutz ist ebenso unerlässlich wie eine Brille zum Schutz der Augen. Aufgrund des hohen Geräuschpegels ist ein Gehörschutz ebenso empfehlenswert wie die passende Schutzkleidung. Als Schutzmaßnahme fleißiger Helfer gilt, während der Baumfällung stets eine freie Fluchtbahn zu ermöglichen. Um diese Gartenarbeit mit Hilfe einer Arbeitsbühne vorzunehmen, müssen Sie vermutlich weniger Geld bezahlen als vermutet. Mit etwas Geschick benötigen Sie auch kein professionelles Personal, das die Maschine bedient. Heute können Sie eine Vielzahl dieser Geräte sogar online mieten. Anbieter derartiger Mietgeräte verfügen über eine große Auswahl an Gerätschaften, die an verschiedenen Standorten zur Verfügung stehen. Ein namhafter Anbieter mit großem Partnernetzwerk ist www.cegema.de. Dieser Vermietungsspezialist bietet Ihnen hervorragende Sonderkonditionen, wenn Sie die Geräte für Arbeiten mit geringem Stundenansatz benötigen. Bitte beachten Sie stets, dass derartige Gartenarbeiten mit gewissen Risiken verbunden sind, denen Sie mit einer Unterstützung durch Sachverständige oder andere Experten entgegenwirken.

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