Zeitgeist ändert sichModerne Gartenhäuser

Gartenhäuser sind schon seit sehr langer Zeit beliebt. Wer einen Garten sein Eigen nennen konnte und genug Geld hatte, baute schon in der Zeit des Kaiserreiches eine Behausung auf sein Grundstück.Flachdach statt Giebel

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© Manfred Antranias Zimmer, Pixabay
Die Mode hat sich seither geändert. Waren früher Giebeldächer verbreitet, verwenden Gartenbesitzer heute häufig ein Flachdach. Als Baumaterial ist weiter Holz gefragt, allerdings werden heute hochwertigerer Hölzer verwendet. Sie garantieren eine hohe Stabilität des Hauses. Moderne Gartenhäuser bieten Raum zur individuellen Gestaltung und sind viel mehr als eine Unterstellmöglichkeit für die Gartengeräte. Häufig werden sie als zweites Wohnzimmer im Garten verwendet. Sie verfügen über große Fenster, die viel Licht in das Innere lassen. Viele Gartenbesitzer verwenden das Gartenhaus als Sommerwohnsitz oder als praktische Gästewohnung.

Die Auswahl an Gartenhäusern ist genauso groß wie die individuellen Vorlieben der Gartenbesitzer. Fertigteilhäuser lassen sich im Bau- oder Gartenmarkt kaufen. Eine ausführliche Anleitung soll es den Gartenbesitzern ermöglichen, das Haus selbst aufzubauen. Diese Aufgabe erweist sich aber häufig schwieriger als gedacht. Oft stellt sich der als einfach angepriesene Aufbau als Herausforderung. Bei den Arbeiten muss einiges beachtet werden, das Hobby-Handwerke nicht erwarten. Dadurch wird das Unterfangen zu einer Geduldsprobe, die viel Zeit kosten kann.

Montageservice hilft

Ideal ist der Kauf eines Gartenhauses mit Montage. Die Dienstleister liefern das gewünschte Haus und bauen es gleich schlüsselfertig auf. Die Routine der Handwerker lässt das Objekt schnell entstehen. Für die Gartenbesitzer bleibt nur noch die Aufgabe, die Möbel ins Haus zu bringen und mit den Nachbarn anzustoßen. Der Montageservice lässt sich ebenfalls in Anspruch nehmen, wenn das Gartenhaus aus dem Baumarkt kommt und Sie den Aufbau lieber in die Hände erfahrener Handwerker geben wollen. Die Profis arbeiten exakt, sauber und schnell. Dabei achten sie auf das richtige Fundament und sorgen dafür, dass das Holz gut konserviert wird. Die Allrounder pflastern auf Wunsch gleich noch den Weg vom Gartentor zur Haustür.

Dabei spielt die Art des Hauses keine Rolle, egal, ob Sie ein Wochenenddomizil planen oder eine Unterstellmöglichkeit für die Gartengeräte. Die Servicekräfte kennen sich mit dem Anschluss von Strom, Wasser sowie Abwasser aus und können Sie schon vor dem Aufbau über den besten Standort beraten. Nicht zuletzt kennen sich die Profis mit dem Baurecht aus, denn ein wenig möchte der Staat auch mitreden. Ab einer bestimmten Größe benötigt der Bau eines Gartenhauses eine Baugenehmigung. Die Regelungen unterscheiden sich in jedem Bundesland. Der Montageservice unterstützt Sie auch bei der Erledigung der Formalitäten.

Platzsparend: ein Pavillon

Wer nur einen gemütlichen Platz zum Zusammensitzen haben möchte, greift auf einen Gartenpavillon zurück. Es gibt offene und geschlossene Exemplare. Die offenen Pavillons bestehen aus Holzpfosten, auf denen ein Dach ruht. Im Sommer sind sie schön luftig. Wenn es im Herbst unbeständiger wird, sind Sie aber dem Wetter ungeschützt ausgesetzt. Geschlossene Varianten haben Seitenwände, die über große Glasflächen verfügen. So kommt immer genug Sonnenlicht in den Pavillon, der sich ideal für ein Zusammensein beim Essen eignet. Auch hier wird ein Fundament benötigt und der Boden sollte eben sein. Auf einer Schräge sitzt es sich auf Dauer ziemlich ungemütlich. Aufgrund seiner geringen Maße dürfte ein Pavillon meist ohne Baugenehmigung auskommen.

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