Neues Verfahren zur Herstellung von Bauwerken aus Stahlbetonfertigteilen entwickelt

Jedes Unternehmen ist bestrebt innovativ zu sein. Kosten, Qualität und Lieferzeit sollen immer wieder optimiert und verbessert werden. Auch der Fertiggaragenhersteller K-PLUS Garagen- und RaumSysteme ist stets bemüht diese Faktoren weiter zu entwickeln. Natürlich lässt sich eine viereckige Betonfertiggarage nicht neu erfinden. Allerdings lässt sich an der Ver- und Bearbeitung immer etwas optimierenJedes Unternehmen ist bestrebt innovativ zu sein. Kosten, Qualität und Lieferzeit sollen immer wieder optimiert und verbessert werden. Auch der Fertiggaragenhersteller K-PLUS Garagen- und RaumSysteme ist stets bemüht diese Faktoren weiter zu entwickeln.
Natürlich lässt sich eine viereckige Betonfertiggarage nicht neu erfinden. Allerdings lässt sich an der Ver- und Bearbeitung immer etwas optimieren.

Vor zwei Jahren kam die Idee, ein anderes Verfahren für die kraftschlüssigen Verbindungen der Stahlbetonfertigteile durch Verschweißen oder Verdornen zu entwickeln. Die Herstellung derartiger Verbindungen ist mit hohem Arbeitsaufwand verbunden und erfordert eine entsprechende Vorbereitung der Stahlbetonfertigteile, weil die Verbindungselemente bei der Herstellung der Fertigteilelemente bereits angebracht oder nachträglich auf der Baustelle montiert werden müssen. Dieses erhöht die Herstellungskosten und verlängert die Herstellungszeit, in dem es zusätzliche Arbeitsschritte sowohl bei der Herstellung der Fertigteile erfordert.

Hierzu hat der ehemalige Produktionsleiter für den Bereich Tafelbau, Achim Block, ein Verfahren zur kraftschlüssigen Verbindung von Stahlbetonfertigteilen entwickelt, das den zeitlichen und materiellen Aufwand für den Zusammenbau der Fertigteile zu einem Bauwerk gegenüber den herkömmlichen Verfahren verringert.
Die sogenannte „Klebegarage“ senkt nicht nur die Herstellungskosten da auf immer teurer werdende Stahlplatten für die bisherige Schweißtechnik verzichtet werden kann, sondern auch die Lieferzeit kann optimiert werden, da ein zügigeres montieren vor Ort möglich ist. Optische Vorteile sowie absolute Dichte sind weitere positive Merkmale dieser neuen Technik.
In Zusammenarbeit mit Thomas Droll, technischer Angestellter Planung und Konstruktion aus dem Hause K-PLUS, wurden verschiedene Klebe-, sowie Biege- und Zugversuche durchgeführt. Nach Erarbeitung vieler Details und technischer Daten konnte eine aussagefähige Statik erstellt werden.

Weiter wurde im K-PLUS Fertigteilewerk ein Prototyp hergestellt, zeitgleich ist in Zusammenarbeit mit Patentanwälten die textliche Form des Patents (Fertigteilfusionssystem) erarbeitet worden. Im Juni 2004 wurde das Patent beim deutschen Patentamt eingereicht.

Bis zur letztendlichen Marktreife der „Klebegarage“ dauert es noch einige Zeit. Parallel werden jetzt Werkzeuge und Arbeitsmaterialien dafür entwickelt.

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