Trend unter Bauherren:Anschaffung eigener Bagger

Das Mieten von Baumaschinen ist auf lange Sicht eine kostspielige Angelegenheit. Zunehmend mehr Bauherren gehen deshalb dazu über, sich eigene Baumaschinen zu kaufen – besonders Bagger gelten als gefragt. Solch eine Anschaffung kann eine große Ersparnis versprechen. Andererseits rechnet sie sich nicht immer.Die Realisierung von Bauvorhaben in Eigenregie liegt im Trend. Zunehmend mehr private Bauherren trauen sich die Erbringung großer Eigenleistungen zu oder möchten ihre Eigenheime sogar vollständig selbst errichten. Das liegt zumeist am hohen Sparpotential: Wer auf der Baustelle selbst anpackt, spart sich das Personal und somit auch viel Geld. Außerdem behalten Bauherren jederzeit den Überblick. Sie haben die Gewissheit, dass sämtliche Arbeiten korrekt ausgeführt werden – und sollten später doch Baufehler in Erscheinung treten, liegt die Schuld bei ihnen selbst.

Für die Errichtung eines Gebäudes werden nicht nur Baumaterialien, sondern auch Maschinen und Werkzeuge benötigt. Einige Baumaschinen gelten als unverzichtbar, ohne sie könnte kein Bauvorhaben realisiert werden. Üblicherweise werden diese Maschinen von Bauunternehmen gestellt. Wer allein baut, muss sich Maschinen mieten, was jedoch oft sehr kostspielig ist. Vor allem wenn ein langfristiger Bedarf besteht, drohen immense Kosten. Je länger eine Baumaschine gemietet wird, desto höher fallen die Gesamtkosten aus.

Mehr Bauherren erwerben eigene Baumaschinen

Aufgrund dieser Tatsache tendieren viele zum Kauf einer eigenen Baumaschine. Zunächst resultieren hieraus zwar höhere Kosten, doch im Gegenzug können die Maschinen wieder verkauft werden. Gerade beim langfristigen Einsatz bietet sich hier die Chance, eine signifikante Ersparnis gegenüber dem Mieten zu erzielen.

Die mitunter am häufigsten gekauften Bau- und Landmaschinen sind Bagger und Minibagger. Sie sind deshalb so gefragt, da vielseitige Einsatzmöglichkeiten bestehen. Zu Beginn der Bauphase lässt sich ein Bagger zum Beispiel einsetzen, um das Fundament auszuheben. Später ist er behilflich, wenn das Anheben und Transportieren schwerer Werkzeuge oder Baumaterialien erforderlich ist. Gegen Ende der Bauphase ist ein Bagger eine große Hilfe, um die Außenanlagen zu gestalten.

Allerdings sind Bagger in der Anschaffung nicht gerade preiswert, selbst Minibagger sind oftmals ungemein kostspielig. Dementsprechend kommt der Erwerb neuer Baumaschinen unter normalen Umständen auch nicht in Frage. Die Mehrheit der Interessenten begibt sich auf die Suche nach gebrauchten Baumaschinen. Diese sind deutlich preiswerter und passen somit eher in das Budget.

Aufgepasst bei der Auswahl

Bei der Wahl des Baggers gilt es jedoch vorsichtig zu sein. Die Auswahl am Markt ist relativ groß – ebenso wie die technischen Unterschiede, die zwischen den einzelnen Baumaschinen bestehen. Besonders Laien sollten deswegen sehr vorsichtig sein und auf Spezialisten am Markt wie Kubota, Atlas oder Hitachi vertrauen. Es wäre falsch, kurzerhand zu suchen und ohne Prüfung den günstigsten Minibagger zu erstehen. Womöglich befindet sich die Maschine in einem schlechten Zustand und der Käufer bemerkt dies erst im Einsatz.

Sinnvoller ist es daher, vom Fachhändler zu kaufen und vorzugsweise einen Bagger zu erwerben, der generalüberholt wurde und im Idealfall sogar an eine Garantie gekoppelt ist. Vor allem ein Kundenservice ist ungemein praktisch: Sollte ein Defekt vorliegen, lässt sich Hilfe beim Experten anfordern. In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass die Wahl des Herstellers eine bedeutsame Rolle spielt. Je nach Hersteller der Baumaschine ist es um die Versorgung mit Ersatzteilen ganz unterschiedlich bestellt.

Die eigentliche Suche nach dem Bagger gehen Bauherren dennoch am besten online an. Auf diesem Weg bietet sich die Chance, schnell einen Überblick über den Markt zu gewinnen und gleichzeitig auch überregional zu suchen. Allerdings empfiehlt es sich dennoch, möglichst innerhalb der jeweiligen Region zu kaufen, schließlich müssen Bagger oder Minibagger auch transportiert werden.

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