5 Tipps für den Gebrauchtmaschinenkauf

Beim Kauf von gebrauchten Maschinen können Unternehmen viel Geld einsparen, da die Geräte ihre größte Wertminderung bereits hinter sich haben. So lassen sich Engpässe bei der Finanzierung überbrücken und der Betrieb läuft durch den Ersatz von kaputten Maschinen normal weiter.Der Gebrauchtmaschinenkauf ist speziell dann von Vorteil, wenn nur eine geringe jährliche Auslastung oder geplante Nutzungsdauer vorliegt. Oft sind Maschinen mit einem geringen technischen Verschleiß im Angebot, die noch viele Jahre gut funktionieren. Allerdings gibt es in diesem Bereich auch viele zwielichtige Verkäufer, sodass ein Kauf als böse sowie kostspielige Überraschung enden kann. Deshalb sind bei der Anschaffung einige grundsätzlichen Verhaltensregeln einzuhalten, um das Risiko beim Gebrauchtmaschinenkauf zu minimieren.

1. Nur mit seriösen Verkäufern verhandeln
Wenn der Verkäufer seinen Firmensitz irgendwo im Ausland hat, keine Firmenadresse angibt und nie zu erreichen ist, sind das erste Anzeichen für betrügerische Absichten. Deshalb sollte vor dem Kauf zuerst die Seriosität des Anbieters überprüft werden. Dazu gehören der Firmensitz, die Webseite, Steuernummer und telefonische Erreichbarkeit. Wer auf Nummer sicher gehen will, kauft nur bei deutschen Händlern. Eine große Auswahl an gebrauchten CNC-Drehmaschinen gibt es zum Beispiel online bei GSH Maschinen.

2. Gebrauchte Maschinen besichtigen
Wenn es irgendwie möglich ist, sollten die gebrauchten Maschinen vor dem Kauf besichtigt und auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft werden. Dazu zählen unter anderem Bohr-, Flachschleif-, Recycling-, Rohrbearbeitungs- und Rundschleifmaschinen, genauso wie hydraulische und mechanische Pressen. Im Rahmen des Kaufvertrags ist festzuhalten, dass der Käufer eine funktionsfähige Maschine mit allen dafür erforderlichen Teilen erhält. Nur so lassen sich fehlende Schaltschränke oder mangelhafte Steuergeräte reklamieren.

3. Auf angemessenen Preis achten
Wenn der Kaufpreis extrem niedrig ist, hat die Sachen meistens einen Haken. Betrüger nutzen billige Angebote als Lockmittel, um Kunden hereinzulegen. Wird die gebrauchte Maschine weit unter dem Marktwert angeboten, sind die Gründe dafür genau zu untersuchen. Oft sind betriebliche Geräte im Ausland viel preiswerter. Zwar gestaltet sich der Import dabei in den meisten Fällen ohne Probleme, aber im Falle eines Rechtsstreits liegt der Gerichtsort ebenfalls im Ausland. Da die Gesetzeslage nicht immer klar ist, enden viele rechtliche Klagen mit einem negativen Ergebnis für den Käufer.

4. Den Gebrauchtmaschinenkauf sicher abwickeln
In der Branche sind Anzahlungen auf die gebrauchten Maschinen üblich. Wer sich jedoch bezüglich der Firma nicht sicher ist, sollte darauf verzichten. Wenn die Maschine nicht vorher gesehen wurde, ist eine Anzahlung auf ein ausländisches Konto kein kluges Vorgehen. Deshalb ist es besser, von der Vorkasse abzusehen. Wer sich extrem unsicher ist, kann ein Treuhandkonto nutzen. Damit wird die Kaufsumme erst dann für den Verkäufer freigeschaltet, wenn der Käufer mit der Ware zufrieden ist. Falls noch kein Vertrauen zum Händler besteht, ist es besser den Versand selbst zu organisieren.

5. Auf das richtige Modell achten
Bei manchen Spezialteilen benutzen Unternehmen schon seit Jahren eine bestimmte Maschine. Neue Maschinen können häufig diese speziellen Anforderungen nicht mehr erfüllen. Aus diesem Grund muss die bestehende Anlage durch das gleiche Modell ersetzt werden, um weiterhin funktionsfähig erhalten zu bleiben. Deshalb sind alle Angaben zur gebrauchten Maschinen auf ihre Korrektheit und die richtige Modellbezeichnung zu überprüfen.

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