Urlaubssaison: Einbrecher haben Hochkonjunktur

Erholt und braun gebrannt kommt Familie Klee aus dem Urlaub - drei Wochen Erholung pur. Müde von der Rückfahrt freut sie sich auf ihr Zuhause. Doch nichts ist wie es war: Einbrecher haben ein Fenster aufgehebelt. Fernseher, Musikanlage, Computer, die gesamten Wertsachen - alles weg. Der Schaden beläuft sich auf 10.000 EuroErholt und braun gebrannt kommt Familie Klee aus dem Urlaub - drei Wochen Erholung pur. Müde von der Rückfahrt freut sie sich auf ihr Zuhause. Doch nichts ist wie es war: Einbrecher haben ein Fenster aufgehebelt. Fernseher, Musikanlage, Computer, die gesamten Wertsachen - alles weg. Der Schaden beläuft sich auf 10.000 Euro.

Gerade in der Urlaubszeit haben Einbrecher Hochkonjunktur. Volle Briefkästen, heruntergelassene Jalousien und ungemähter Rasen sind sichere Hinweise auf eine unbeaufsichtigte Wohnung bzw. ein Haus. Die Deutschen fühlen sich zwar durch Meldungen von Einbrüchen beunruhigt, doch Sicherheitsvorkehrungen ergreifen nur wenige. Weit verbreitet ist die Meinung „bei mir ist sowieso nichts zu holen“ - doch Einbrechern reichen manchmal schon Fernsehgerät, Computer und Telefon.

Einfache Sicherheitsvorkehrungen helfen
Viele Täter kapitulieren bereits vor geringfügigen Sicherheitsmaßnahmen. Die Polizei hat festgestellt, dass durch einfache technische Vorkehrungen viele Einbrüche bereits im Versuchsstadium stecken bleiben. Während des Urlaubs steigt nicht nur die Gefahr eines Einbruchs. Auch Brandstiftung oder technische Defekte können zu erheblichen Schäden führen.

Deshalb sollten im Falle längerer Abwesenheit wesentliche Vorsorge- und Sicherheitstipps beachtet werden:

- Eingangstüren zweimal abschließen

- Post beim Postamt lagern lassen

- Keine Schlüssel unter Fußmatten, Blumentöpfen oder ähnlichem verstecken - Einbrecher kennen „sichere“ Verstecke schon lange. Haus- und Wohnungsschlüssel können besser Nachbarn anvertraut werden.

- Rund ums Haus möglichst freie Sicht lassen, damit der potenzielle Einbrecher sich nicht schützen kann.

- Außenlichter mit Bewegungsmelder und Zeitschaltuhren für die Innenbeleuchtung schrecken Einbrecher ab.

- Wertsachen vor Reisebeginn eventuell im Bankschließfach deponieren.

- Einfache Kellerschächte und -fenster sollten einen erhöhten Einbruchsschutz durch Zusatzsicherungen erhalten.

- Auf keinen Fall Angaben zum Urlaub auf dem Anrufbeantworter hinterlassen.

- Einfache Kunststoffrollläden bieten keinen besonderen Einbruchschutz. Dennoch sollten diese zumindest gegen das Hochschieben gesichert werden.

- Garten- bzw. Geräteschuppen sowie Garagentüren sichern, damit Täter sich daraus kein Werkzeug oder eine Leiter beschaffen können.

- Elektrische Stromkreise sollten unterbrochen und Sicherungen gegebenenfalls ausgeschaltet werden. Jedoch brauchen z. B. die Gefriertruhe oder die Außenlichter mit Bewegungsmelder weiterhin Strom.

- Wasserzufluss (besonders an Wasch- und Spülmaschinen) und die Gasversorgung abstellen.

- Achtung: Im Winter muss die Heizung betriebsbereit bleiben, um Frostschäden zu verhindern.

- Antennen- und Netzstecker herausziehen.

- Alle Zimmertüren im Haus sollten geschlossen werden, ohne sie jedoch abzuschließen. Bei einem Brand kann sich das Feuer dann nicht so schnell ausbreiten.

Es gibt sie bestimmt, die netten Nachbarn von nebenan, die gerne während Ihres Urlaubs nach der verlassenen Wohnung schauen, den Briefkasten leeren oder die Rollläden tagsüber (zumindest ab und zu) hochziehen - kurz: den Eindruck erwecken, als sei jemand zu Hause. Fragen kostet nichts. Achten Sie auch selbst ganz bewusst auf gefährdende und verdächtige Situationen neben-an. Alarmieren Sie dann sofort die Polizei.

Sicherheitsregeln gehören zum Versicherungsschutz für Hausrat und Wohngebäude
Sicherheitsvorkehrungen sind wichtig. Sie können das Risiko von Einbruchdiebstahl-, Feuer- oder Leitungswasserschäden verringern, jedoch nicht ausschließen. Hausrat- und Wohngebäudeversicherung verhindern daraus erwachsende finanzielle Notsituationen. Versicherungsgesellschaften verlangen Sicherheitsvorschriften zu beachten. Sie sind Vertragsbestandteil und können in den Versicherungsbedingungen nachgelesen werden.

DBV-Winterthur bietet auch Versicherungsschutz bei grober Fahrlässigkeit
Wer auf der Suche nach einer verlässlichen Versicherung ist, dem empfiehlt sich die Hausratversicherung BOXplus der DBV-Winterthur. Sie reguliert auch Schäden bei grober Fahrlässigkeit. So besteht zum Beispiel Versicherungsschutz auch dann, wenn ein Kellerfenster bei Abwesenheit gekippt war. Nicht gleich gemeldete Risikoerhöhungen wie Um- bzw. Anbauten sind automatisch bis zur nächsten Hauptfälligkeit und bis dahin ohne Beitragserhöhung versichert - sowohl bei der Hausrat- als auch bei der Wohngebäudeversicherung. Kürzungen der Leistungen im Schadensfall werden vermieden.

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