Strategische AllianzDeutsche Sicherheitsspezialisten führen ihre Kompetenzen bei der Sicherung von Photovoltaik-Kraftwerken zusammen

Regenerative Stromerzeugung – umweltfreundlich und gesichert gegen Sabotage: Damit diese Sowohl-als-auch-Formel greift, haben führende deutsche Sicherheitstechnologie-Unternehmen eine strategische Allianz geschmiedet. In dieser Sicherheitspartnerschaft werden die spezialisierten Technologien der vier Partner zu einem ganzheitlichen Konzept zusammengefügt. Im Ergebnis entsteht eine hoch entwickelte Lösung zum Schutz der Solarkraftwerke. Das umfassende Sicherheitskonzept für Photovoltaik-Kraftwerke wird auf der „Intersolar“ in München erstmals gemeinsam dem Fachpublikum vorgestellt.Die Problemstellung, der sich die Sicherheitsspezialisten von akera Die Problemstellung, der sich die Sicherheitsspezialisten von akera security, HAVERKAMP, Geutebrück sowie Netzlink Informationstechnik gemeinsam widmen: Großflächigen Photovoltaik-Kraftwerke in Europa liegen meist in abgelegen Gebieten. Diebstähle und Vandalismus gefährden die getätigten Investitionen und die Effizienz der Anlagen.
Eine Basis des von der neuen Sicherheitsallianz entwickelten Sicherheitskonzeptes besteht darin, dass alle Sicherheitskomponenten über erprobte Schnittstellen untereinander kommunizieren.  Ein Vorfall wird unmittelbar und punktgenau registriert, über Videotechnik verifiziert und zeitgleich bildlich gesichert an eine Exekutive, beispielsweise den Wachdienst, übermittelt.

Die akera security GmbH setzt auf eine ganzheitliche Lösung, deren einzelne Komponenten in einem abgestimmten komplexen Konzept umfassenden Schutz bieten. Als juristische Grenze dient  zunächst ein akera standardisierter Maschendrahtzaun. Zusätzlich ist eine Absicherung  von Einfahrt-, Park- und Ladezonen durch ein hydraulisches Pollersystem möglich.

Die digitale Zaunsensorik der HAVERKAMP GmbH verwandelt den Zaun in einen alarmauslösenden Sensor: Versucht ein Eindringling das Hindernis zu überwinden, wird der Ort des Geschehens mit einer Genauigkeit bis auf drei Meter lokalisiert.
Aktiviert durch diesen Alarm liefern Domkameras der Geutebrück GmbH die Bilder zum Vorfall. Das digitale Bildaufzeichnungsgerät archiviert das Bildmaterial zur späteren Identifikation des Täters und übermittelt die Daten zeitgleich beispielsweise an die Notrufzentrale. Außerdem besteht die Möglichkeit ,Täter über Sirene und Blitzlicht „abzuschrecken“.

Bei fehlender Infrastruktur können die Daten via Satellit übertragen werden. Diese Lösung ermöglicht ebenso die Übertragung sonstiger relevanter Daten des Photovoltaik-Kraftwerkes an den Betreiber.

Die Übertragung der Informationen auch auf mobile Endgeräte (beispielsweise BlackBerry) stellt eine weitere Option in diesem Sicherheitskonzept dar. Durch die Zusammenarbeit mit der Netzlink Informationstechnik GmbH kann eine interaktive Steuerung der Sicherheitstechnik mit den mobilen Endgeräten erfolgen. Alarmbilder und dazu gehörige Lagepläne werden automatisch visualisiert. Die Sicherheitskräfte können so gezielt Gegenmaßnahmen ergreifen oder Einsatzkräfte vor Ort sogar eingespart werden.

Abhängig vom jeweiligen Sicherheitskonzept vor Ort bieten Versicherer reduzierte Prämien an. Teilweise wird ein Versicherungsschutz sogar erst bei der Installation der Sicherheitstechnik angeboten.

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