Baufinanzierung: Schnäppchenjäger oder kritische Verbraucher?

Schnäppchenjagd ist "in" und "Geiz ist geil" lautet die Devise. Doch was für die schicke Espresso Maschine oder die Digitalkamera gilt, kann bei einer Baufinanzierung verhängnisvoll seinSchnäppchenjagd ist "in" und "Geiz ist geil" lautet die Devise. Doch was für die schicke Espresso-Maschine oder die Digitalkamera gilt, kann bei einer Baufinanzierung verhängnisvoll sein.

Hier ist nach wie vor der kritische Verbraucher gefordert. "Nur nach dem derzeit günstigsten Zinssatz zu suchen, kann auf lange Sicht ziemlich teuer werden" erklärt Jürgen Reiche, Vorstand der Quelle Bausparkasse. Nur wenige Kreditinstitute rechnen dem Häuslebauer vor, wie es nach Ablauf der meist 10jährigen Zinsbindung weitergeht. Dann muß nämlich für die meist noch beträchtliche Restschuld ein neuer Vertrag zu den dann gültigen - voraussichtlich steigenden - Zinsen abgeschlossen werden. Die damit auch deutlich höhere monatliche Rate kann das Haushaltseinkommen schnell an die Belastungsgrenze bringen.

Deshalb empfiehlt die Quelle Bausparkasse: Der Baufinanzierer sollte sich immer neben dem Effektivzins auch die Gesamtkosten bis Restschuld Null - also auch die Kosten einer Anschlussfinanzierung bei Ablauf der Zinsbindung - mit dem historisch durchschnittlichen Zins von 6% berechnen lassen.

Preisbewußte Bauherren, die sich die derzeit noch extrem niedrigen Zinsen für die gesamte Finanzierung sichern möchten, entscheiden sich deshalb am besten für ein sogenanntes Konstant-
Darlehen. So garantiert z.B. die Quelle Bausparkasse mit dem Konstant-Modell BaufiQuick (auf Platz 1 in FINANZtest 1/2004) die jetzt besonders günstigen Zinssätze und eine gleichbleibende Rate für die gesamte Laufzeit, bis das Darlehen komplett zurückgezahlt ist.

- //www.baumagazin.de/2157