Häuslebauer in NotRettung für den Baukredit

Ein unvorhergesehener Schicksalsschlag kann schnell zu einem finanziellen  Engpass führen. Vor allem, wenn man kurz zuvor noch den Bau oder Kauf einer eigenen Immobilie in Angriff genommen hat.Doch auch in einer solchen Bedrängnis ist noch nicht aller Tage abend. In den meisten Fällen lässt sich mit dem Kreditgeber eine einvernehmliche Lösung finden und der Kredit somit retten. Wichtig ist vor allem, so früh wie nur möglich mit dem betroffenen Kreditgeber zu sprechen. Verschiedene Möglichkeiten stehen offen: Eine befristete Reduzierung der Raten kann ebenso eine Option sein wie die Herabsetzung der Tilgung. ZUsätzlich bieten Bausparkassen auch sogenannte Tilgungszuschussdarlehen an, die dann zwar die Rückzahlungsdauer erhöhen, aber die Belastung zunächst senken. Und schließlich kann auch der Staat helfen, denn Wohngeld ist nicht nur für Mieter gedacht, sondern kann auch von unverschuldet in Zahlungsschwierigkeiten geratenen Eigentümern, die ihre Immobilie selbst bewohnen, beantragt werden. Die Anträge können bei der Wohngeldstelle der jeweiligen Gemeinde- oder Kreisverwaltung gestellt werden. Ob ein Anspruch auf Wohngeld besteht, hängt von Haushaltsgröße, Gesamteinkommen und Kreditbelastung ab.
Welche der verschiedenen Lösungen sich anbietet, hängt immer vom Einzelfall ab und ist nur im persönlichen Gespräch mit dem Finanzierungsberater zu klären.

Autor: jn - //www.baumagazin.de/4383