Schutz vor StarkregenDamit man vom Regen nicht in die Traufe gerät…

Der Klimawandel hinterlässt Spuren: Vor allem im Herbst sind Haus und Hof zunehmend extremer Witterung ausgesetzt. Starker Dauerregen kann dabei den Keller überschwemmen und sogar Erdrutsche auslösen. Doch nur wenige Hauseigentümer und Mieter haben ausreichend vorgesorgt, warnen die Experten der ERGO Versicherung.Meldungen über Stürme, Starkregen und Überschwemmungen gehören zum festen Bestandteil der Nachrichtensendungen. Kein Wunder, denn mittlerweile werden rund 50 Prozent aller Überschwemmungsschäden durch Starkregen verursacht. Die Reparaturkosten am Haus können sich dabei schnell auf mehrere 10.000 Euro summieren. Die klassische Hausrat- und Wohngebäudeversicherung bietet hier keinen umfassenden Schutz, dennoch sind nur 26 Prozent aller Hauseigentümer und nur 15 Prozent der Mieter finanziell gegen die Starkregen-Risiken abgesichert. Grund: Für die Absicherung benötigt man eine Elementarschadensversicherung, die in den seltensten Fällen in der Wohngebäude- oder Hausratversicherung enthalten ist. So muss meist eine Elementarschadenversicherung zusätzlich abgeschlossen werden.

Doch egal, ob elementarschadenversichert oder nicht, jeder Hausbesitzer kann Vorsorgemaßnahmen treffen, Schäden durch Starkregen und Überschwemmungen zu vermeiden, oder wenigstens so gering wie möglich zu halten. So sollten beispielsweise insbesondere im Keller, aber, je nach Überschwemmungsgefahr auch im Erdgeschoss Steckdosen und Verteiler möglichst weit oben angebracht werden, um sie vor steigendem Wasser zu schützen. Zudem sollte der Öltank gegen Auftrieb gesichert sein. Elektrogeräten wie Tiefkühltruhen und Waschmaschinen sollte man ein Podest gönnen - im Fall der Waschmaschine erleichtert das sogar die Befüllung. Und schließlich sollte, vor allem in älteren Häusern, auch die Rückschlagsicherung,  gelegentlich von einem Klempner überprüft werden. Denn obwohl die sicherung gegen einen Rückstau von Abwässern aus der Kanalisation inzwischen vorgeschrieben ist, fehlt sie in Altbauten noch häufig.

- //www.baumagazin.de/4545