Ohne Miete in den Ruhestand

Senioren haftet heute längst nicht mehr das Image von "alt" oder "gebrechlich" an. Dank des hohen Wohlstandsniveaus und der ständig steigenden Lebenserwartung fühlen sich viele Rentner vital und gesund. Sport, ausgewogene Ernährung und aktive Freizeitgestaltung gehören heute zum Alltag vieler Ruheständler. "Werbeslogan wie "best ager" oder die "jungen Alten" dokumentieren anschaulich den Wandel der Zeit", findet Robert Anzenberger, Mitglied der Geschäftsleitung beim Immobiliendienstleister PlanetHomeSenioren haftet heute längst nicht mehr das Image von "alt" oder "gebrechlich" an. Dank des hohen Wohlstandsniveaus und der ständig steigenden Lebenserwartung fühlen sich viele Rentner vital und gesund. Sport, ausgewogene Ernährung und aktive Freizeitgestaltung gehören heute zum Alltag vieler Ruheständler. "Werbeslogan wie "best ager" oder die "jungen Alten" dokumentieren anschaulich den Wandel der Zeit", findet Robert Anzenberger, Mitglied der Geschäftsleitung beim Immobiliendienstleister PlanetHome.

Eine Phase des Umbruchs steht gewöhnlich an, wenn das Arbeitsleben endet. Das größere Freizeitvolumen nutzen viele Neurentner verstärkt für individuelle Aktivitäten. Reisen, Hobbys, Sport stehen ganz oben auf der Wunschliste rüstiger Senioren - und die kosten Geld. Die Ausgaben unternehmenslustiger Rentner liegen über eine bestimmte Zeitspanne oft höher als im Erwerbsleben. Der größere Finanzaufwand macht solide Vermögensplanung unumgänglich, schließlich haben Ruheständler meist deutlich niedrigere Einkünfte als Erwerbstätige.

"Ein besonderer finanzieller Belastungsfaktor im Alter sind hohe Mietkosten", gibt Anzenberger zu bedenken. Rund ein Drittel ihrer Altersbezüge müssten zur Miete wohnende Rentner im Durchschnitt an den Vermieter überweisen - Geld, das anderweitig fehlt. Miethaushalte müssen daher oft sehr genau nachrechnen, welche Ausgaben sie sich leisten können und welche nicht. Wer nicht darauf verzichten möchte, im Alter seine Wünsche zu realisieren, der muss frühzeitig an später denken und vorsorgen. Denn niemand möchte im Ruhestand auf den gewohnten Lebensstandard verzichten.

"Um im Rentenalter finanziell gut abgesichert zu sein, lohnt der Erwerb von Wohneigentum", klärt Immobilienexperte Anzenberger auf. "Eigentümer haben im Alter deutlich mehr Geld zur individuellen Verfügung, denn sie sparen sich den größten Kostenfaktor - die Miete." Wer als Arbeitnehmer über Jahrzehnte Monat für Monat Miete zahlt, der überweist im Lauf der Jahre riesige Summen an den Vermieter. "Eine Familie, die 800 Euro Kaltmiete pro Monat zahlt, gibt über 20 Jahre gesehen 192.000 Euro fürs Wohnen aus", rechnet der PlanetHome Manager vor. Dabei seien Mietsteigerungen noch gar nicht eingerechnet. "Mit diesem Geld plus Eigenkapital ist der Erwerb eines Eigenheims durchaus realistisch."

Gerade junge Familien sollten sich die Vorteile der eigenen vier Wände vor Augen halten. Viele entscheiden sich zunächst für die vermeintlich günstigere Mietvariante - doch das ist ein Trugschluss. Zwar sind die Mietbelastungen zunächst oft geringer als die Hypothekenkosten. Doch mit jedem Jahr, in dem Immobilienkäufer ihr Darlehen tilgen und die Schuldenlast verringern, mindert sich der finanzielle Vorteil des Mieters. Im Alter profitieren Ruheständler mit Eigenheim dann von einem Finanzbonus sowie von sozialen Vorteilen. PlanetHome Immobilienprofi Anzenberger: "Während Rentner ohne Wohneigentum mit steigenden Mietbelastungen rechnen müssen und selbst vor Wohnungskündigung nicht sicher sind, können es sich Eigentümer mietfrei und ohne vertragliche Risiken in den eigenen vier Wänden bequem machen."

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