Braune (bmvbw): Energieeinsparung in Bundesgebäuden - Bund setzt verstärkt auf Privatunternehmen

"Der Bund will künftig stärker als bisher das Know How und Kapital privater Unternehmen nutzen, um Energieeinsparpotentiale in den Liegenschaften des Bundes auszuschöpfen." Das betonte der Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Tilo Braune, auf dem Kongress "Private meets Public - European Conference on Public-Private-Partnership for Energy Efficiency" am 8. September 2003 in Berlin"Der Bund will künftig stärker als bisher das Know-How und Kapital privater Unternehmen nutzen, um Energieeinsparpotentiale in den Liegenschaften des Bundes auszuschöpfen." Das betonte der Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Tilo Braune, auf dem Kongress "Private meets Public - European Conference on Public-Private-Partnership for Energy Efficiency" am 8. September 2003 in Berlin.

Als Beispiele für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Öffentlicher Hand und Privatwirtschaft nannte er das Outsourcing des Technischen Gebäude Managements (TGM) in den hochtechnisierten Berliner Bundesliegenschaften sowie das Energieeinspar-Contracting.

Energetische Vorteile seien aber auch dann zu erwarten, wenn Gebäude der öffentlichen Hand im Wege einer Public-Private-Partnership (PPP) komplett durch Privatunternehmen finanziert, geplant und betrieben würden, so Braune. Die Unternehmen würden die Betriebskosten, die zu einem erheblichen Teil durch den Energieverbrauch verursacht werden, aus wirtschaftlichem Eigeninteresse möglichst gering halten. Der Staatssekretär erklärte, dass sein Haus zur Unterstützung von Verwaltungen und Unternehmen PPP-Leitlinien sowie die Einrichtung eines Kompetenzzentrums vorbereite.

Er machte deutlich, dass sich das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen der Energieeinsparung besonders verpflichtet fühle, da im Verkehrs- und Baubereich nach wie vor die größten Energieeinsparpotentiale liegen. Besonders der Gebäudebestand biete noch ein beträchtliches Betätigungsfeld für Energieeinsparungen. Dafür seien unter anderem mit der Energieeinsparverordnung (EnEV) und dem Förderprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zur CO2-Gebäudesanierung gute Rahmenbedingungen geschaffen worden. Diese Maßnahmen kämen nicht nur dem Klimaschutz zugute, sie würden auch erhebliche Investitionen auslösen und damit zur Konjunkturbelebung beitragen. Mit dem KfW-Programm seien, so Braune, schon fast 100.000 Wohnungen energetisch verbessert worden.


Pressemitteilung www.bmvbw.de


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