Großmann (bmvbw): Anpassung an neue Strukturen im Wohnungsbau wichtig

"Im Fokus der Bau- und Wohnungspolitik werden zukünftig immer deutlicher Strategien der Strukturanpassung und der zukunftsorientierten Bestandsentwicklung stehen", so der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr-, Bau- und Wohnungswesen, Achim Großmann, anlässlich der Verleihung des Bauherrenpreises für Neubau 2004 im Rahmen der DEUBAU"Im Fokus der Bau- und Wohnungspolitik werden zukünftig immer deutlicher Strategien der Strukturanpassung und der zukunftsorientierten Bestandsentwicklung stehen", so der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr-, Bau- und Wohnungswesen, Achim Großmann, anlässlich der Verleihung des Bauherrenpreises für Neubau 2004 im Rahmen der DEUBAU - Messe am Dienstag in Essen. Für diese neuen Aufgaben seien neue Ansätze erforderlich, deren Entwicklung auch durch Wettbewerbe wie den Bauherrenpreis gefördert würden.

Der Bauherrenpreis wird von dem GdW Bundesverband deutscher Wohnungsunternehmen, dem Bund Deutscher Architekten BDA und dem Deutschen Städtetag ausgelobt und im Rahmen der Initiative Architektur und Baukultur durch das Bundesministerium für Verkehr-, Bau- und Wohnungswesen unterstützt und finanziell gefördert. Der Bauherrenpreis wird in zwei Kategorien verliehen: die Preisverleihung zum Thema "Modernisierung" wurde bereits am 7. November 2004 in Leipzig vorgenommen. Auf der DEUBAU Messe in Essen wurden nun die Preisträger der Kategorie "Neubau" ausgezeichnet. Großmann unterstrich, dass der Bauherrenpreis zu den baukulturell wichtigsten Auszeichnungen in Deutschland gehöre. "Die Ziele des Bauherrenpreises, die Wohn- und Lebensqualität in den Städten zu erhalten, der Bauwirtschaft zu neuer Dynamik zu verhelfen und durch innovative Projekte zur Qualitätshebung beizutragen, sind auch unsere Ziele", betonte der Staatssekretär. Er lobte die vorbildliche Zusammenarbeit der Auslober, die auch im "Konvent der Baukultur", dem Motor der Initiative Architektur und Baukultur, vertreten sind. Mit Hilfe des Konventes soll die "Bundesstiftung Baukultur" aufgebaut werden, in der auch die Bauherren und Unternehmer stärker als bisher in die Qualitätsdebatte einbezogen werden sollen. "In einer Zeit, in der Wohnqualität und Gebrauchswert eine immer größere Bedeutung auch als Marketing-Faktor spielt, gewinnt der Austausch von Erfahrungen gerade für Bauherren einen immer größeren Stellenwert," hob Großmann hervor.
Die Bundesstiftung könne dazu beitragen, den erfolgreich begonnenen Kommunikationsprozess der Initiative Architektur und Baukultur auf breiter Basis zu verstetigen und die hier gewonnenen Erfahrungen auch international erfolgreich einzubringen.

Der Staatssekretär unterstrich weiter, dass Qualitätsfragen und Innovationsfähigkeit im Wohnungsbaubereich erheblich an Bedeutung gewinnen würden. Der planerische Umgang mit Leerständen, der Umnutzung und dem Neubau müsse sich effektiver verzahnen, um eine umfassende städtebauliche Aufwertung der betroffenen Städte zu gewährleisten. Um dies zu unterstützen, hat die Bundesregierung die Schwerpunkte ihrer Förderprogramme entsprechend gesetzt, sagte Großmann. Ein Beispiel dafür sei das Programm "Stadtumbau Ost", in dessen Rahmen in den neuen Ländern bis 2009 allein vom Bund rund 1,1 Milliarden Euro zur Umsetzung der Stadtentwicklungskonzepte für die Stabilisierung des Wohnungsmarktes zur Verfügung gestellt würden.


Pressemitteilung www.bmvbw.de


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